Saisonauftakt für 20. ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen: Zehn neue Folgen, Spira-Porträt und Rückschau ab 4. Juli

Immer Montag ab 20.15 Uhr in ORF 2 – außerdem sieben „Alltagsgeschichten“

Wien (OTS) - „Mein Herz für ein Herz zu geben, für alle Zeit ...“: Ab 4. Juli 2016 stimmt wieder Peter Kraus’ berühmter Schlager das ORF-Publikum immer montags um 20.15 Uhr in ORF 2 auf neue „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ein (ab 5. Juli, dienstags, um 12.15 Uhr in 3sat). Mit zehn neuen Folgen geht die 20. Staffel des beliebten sommerlichen TV-Formats von Elizabeth T. Spira in ihre Jubiläumssaison. Seit 1997 hat die renommierte Journalistin und Filmemacherin mit ihren unvergleichlichen Porträts partnersuchender Menschen viele einsame Herzen zusammengeführt und dabei Jahr für Jahr ein Millionenpublikum erreicht. Auch heuer stellt Spira 56 neue Kandidatinnen und Kandidaten vor, die ihr Liebesglück finden wollen.

Am Beginn der neuen Staffel steht jedoch die traditionelle Rückschau auf frühere Sendungen, den Abschluss bildet am 3. Oktober eine Bilanz der aktuellen Episoden. Weiters steht am Montag, dem 4. Juli, um 21.05 Uhr in ORF 2 Robert Neumüllers Film „Ich bin nicht wichtig – Elizabeth T. Spira im Porträt“ auf dem Programm, in dem die Dokumentaristin der österreichischen Seele selbst tiefe Einblicke gewährt. Anschließend an das Staffelfinale präsentiert ORF 2 am Montag, dem 3. Oktober, um 21.10 Uhr mit „20 Jahre ‚Liebesg’schichten und Heiratssachen‘ – Das Geheimnis des Erfolgs“ einen unterhaltsamen Rückblick mit soziologischen, psychologischen und philosophischen Analysen des Phänomens aus heutiger Sicht, den Tanja Lesowsky und Jennifer Rezny derzeit produzieren. „Herzenskönigin“ Elizabeth T. Spira lässt darin prägnant und witzig ihre Erfahrungen Revue passieren.
Traditionell bietet der ORF auch in diesem Sommer wieder Folgen von Spiras vielfach preisgekrönter ORF-Reihe „Alltagsgeschichte“: Ab 17. Juli stehen jeweils am Sonntag um ca. 23.00 Uhr in ORF 2 sieben Folgen auf dem Spielplan, u. a. Klassiker wie „Im Waschsalon“, „Am Brunnenmarkt“ oder „In der Großfeldsiedlung“ sowie – zum Abschluss des Dakapo-Reigens – erstmals die noch nie ausgestrahlte Episode „Am Stammtisch – Ein Heimatfilm“ (28. August.).

Zum Inhalt der ersten Folge von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ (4. Juli, 20.15 Uhr):

Zum Auftakt der 20. Staffel spricht Elizabeth T. Spira mit Kandidatinnen und Kandidaten früherer Sendungen über deren Erlebnisse – darunter vier neue Paare, die zueinander gefunden haben!

Susi, 45-jährige Hundefriseurin und Sekretärin aus der Steiermark, suchte einen „tierlieben, unternehmungsfreudigen, lustigen Mann mit Waschbärbauch und Glatze“. Ihre Wünsche gingen in Erfüllung: Karli, ein absoluter Hundenarr, hat es ihr angetan. Sie genießen das Leben zu zweit. „Er ist der liebste Mensch, den ich je kennengelernt habe.“

Die 47-jährige Geschäftsfrau Lara aus Oberösterreich kam 1990 von Weißrussland in die Alpenrepublik. Sie suchte einen gut situierten Mann älter als 50, denn zu Hause in ihrem kleinen Paradies war ihr alleine – ohne Partner – einfach langweilig. Nach der TV-Sendung meldeten sich viele Verehrer, aber der „Richtige“ war nicht dabei. Die Männer, die sie traf, waren „ein bisschen langweilig und fad“. Lara ist überzeugt: „Meine zweite Hälfte ist immer noch da draußen.“ Und sie ist sich sicher: „Er wird sich melden.“

Restaurantfachmann Roland aus Niederösterreich, 52 Jahre alt, wünschte sich nach einer herben Enttäuschung nichts sehnlicher, als eine treue, liebe Partnerin zu finden. Er träumte von einer „ganz tollen Zukunft, einer harmonischen Beziehung“. Und alles, was er sich erhoffte, trat ein, als Regine in sein Leben kam. „Es war von Anfang an blinde Vertrautheit da – wie im Märchen. Ich bin einfach verzaubert. Sie ist so, wie ich mir immer eine Frau gewünscht hab!“

Ebenfalls aus Niederösterreich kommt der 52-jährige Selbstständige Fritz, der 25 Jahre verheiratet war. „Es waren einige Sachen nicht mehr da, die wir beide gebraucht hätten.“ Als er eine Liebschaft begann und merkte „wie schön es ist, zu begehren und begehrt zu werden“, zerbrach die Ehe. Die Beziehung ist nach wenigen Monaten ebenfalls gescheitert. Fritz suchte im Vorjahr eine neue Liebe und erhielt viele Zuschriften. „Das hat meinem Ego sehr gutgetan und es waren viele sehr interessante Frauen dabei!“ Eine Dame hatte ihm besonders gefallen, doch leider war sein Glück nicht von Dauer. Nun hofft er auf eine neue Chance.

Kurt, 68-jähriger pensionierter Friseur aus Oberösterreich, wollte eine „lockere, liebe, zärtliche Frau“ finden, denn „Zärtlichkeit, Liebe und Erotik ist mir – noch immer – sehr wichtig“. Kurt war im Vorjahr der beliebteste Kandidat, erhielt er doch mehr als 900 Zuschriften. „Ich wusste gar nicht, dass mehr als 900 Frauen einen so nervös machen können.“ Er verliebte sich – nach vielen Rendezvous – in Silvia. „Sie ist bezaubernd und entspricht völlig meinen Vorstellungen. Besser geht’s nicht!“ Er könnte sich vorstellen, dass es „eine längere G’schicht wird“. Und das „noch in meinem Alter“.

Aus dem Burgenland kommt Lkw-Fahrer Harald, 50: Er wurde nach 20 Ehejahren und dem Großziehen von vier gemeinsamen Kindern von seiner Frau verlassen. Das Alleinsein war nie seins. Er sehnte sich nach einer Partnerschaft „wo man sich gegenseitig etwas gibt“. Und siehe da, das Glück war ihm hold, und er begegnete seiner Christa. „Wir ergänzen uns so schön! Wir konzentrieren uns nur auf uns und die schönen Sachen. Wir genießen das wirklich!“ Christa schwärmt: „Kochen tut er so gut!“ Auf die Frage „Was war der schönste Moment?“ strahlt Harald: „Alles!“

Die aktuelle „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Staffel ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Wega Film. Nach der TV-Ausstrahlung sind die Sendungen auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

„Ich bin nicht wichtig – Elizabeth T. Spira im Porträt“ (4. Juli, 21.05 Uhr)

In den siebziger Jahren erlebt der ORF durch seine junge, ambitionierte und neugierige Journalistin Elizabeth T. Spira so manche Sternstunde des politischen Fernsehens. Ob Fristenlösung, Antisemitismus, Kampf um Arbeitsplätze, der Kärntner Ortstafelkonflikt – Spira nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Ständig auf der Suche nach der Wahrheit, die im Verborgenen schlummert, eckt sie immer wieder an. Auch im ORF. Doch der Erfolg gibt ihr recht:
Romy, Nestroypreis, Staatspreis und jede Menge offizielle Ehrungen. Was jedoch noch viel mehr wiegt: Sie wird von ihrem Publikum geliebt. Mit ihren „Alltagsgeschichten“ und später mit „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ wird sie zur Quotenqueen des österreichischen Fernsehens.
Regisseur und Kameramann Robert Neumüller begleitet Elizabeth Toni Spira bei ihren Gesprächen mit Kandidaten der „Liebesg’schichten“, taucht aber ebenso ein in die für viele noch unbekannte Welt ihrer Jugend, führt zu den Orten ihrer Kindheit in Glasgow und London, trifft mit ihr die Kindergärtnerin aus dem Londoner Anna-Freud-Heim, besucht mit ihr das jüdische Krakau und das stalinistische Nowa Huta.

Der Film präsentiert so manche filmische Rarität des ORF-Archivs, zeigt Ausschnitte aus Elizabeth T. Spiras frühen Dokumentationen – die gesellschaftspolitischen Arbeiten aus den Anfangsjahren als junge Journalistin – und natürlich aus den größten Erfolgen der Kultreihe „Alltagsgeschichte“.
„Die Spira“ ist Allgemeingut geworden. Wer sie aber wirklich ist, was sie denkt und wofür sie kämpft, wird viele überraschen.

„Ich bin nicht wichtig – Elizabeth T. Spira im Porträt“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Wega Film mit Unterstützung des Zukunftsfonds der Republik Österreich. Nach der TV-Ausstrahlung ist die Sendung auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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