VP-Ulm: Stadt Wien zahlt über 100.000 Euro an monatlicher Miete für Mindestsicherungs-Büro

Ursache bekämpfen, nicht Symptome pflegen - 1,5 Mio. Euro jährliche Gesamtkosten für ein einziges Büro - Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit absolute Fremdwörter

Wien (OTS) - „Statt endlich die Ursachen zu bekämpfen und die Mindestsicherung zu reformieren, pflegt Rot-Grün lieber die Symptome! Aufgrund des gewaltigen Anstiegs an Mindestsicherungsbeziehern, den die rot-grüne Stadtregierung durch ihre völlig verfehlte Politik zu verantworten hat, werden nun in der Seestadt Aspern neue, größere Büroräumlichkeiten angemietet. Und das bei Mietkosten in der Höhe von mehr als 100.000 Euro monatlich und jährlichen Gesamtkosten im unglaublichen Ausmaß von 1,5 Millionen Euro. Für ein einziges Büro und das mit einer Bindung von 10 Jahren. Das ist nicht nur ein mehr als stolzer Preis, sondern vor allem Paradebeispiel für rot-grüne Verschwendung und für Verträge, bei denen die Gemeinde stets schlecht aussteigt, die aber sehr günstig für den jeweiligen Vertragspartner sind“, so ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Ulm in der heutigen Debatte.

„Die Stadtverwaltung muss sparsam, wirtschaftlich und zweckmäßig agieren. Diese Aspekte werden hier wieder einmal völlig außer Acht gelassen. So sollte, so darf die Stadt Wien einfach nicht wirtschaften“, so Ulm und fordert: „Die Stadt muss endlich aufwachen und die Probleme beim Kern anpacken. Das bedeutet vor allem, dass endlich die Wiener Mindestsicherung adaptiert werden muss, damit die Magnetwirkung Wiens auf alle, die möglichst viele Sozialleistungen beziehen, endlich ein Ende hat. Nicht neue Büros dafür anmieten, sondern die Ursache in den Griff kriegen.“

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