Wr. Gemeinderat - SP-Wagner/Laschan: Wiens Gesundheitswesen ist vorbildlich

Spitalskonzept 2030 sichert bestmögliche medizinische Versorgung - unabhängig von Einkommen und Herkunft

Wien (OTS/SPW-K) - „Ich bin ein überzeugter Verteidiger unserer Gesundheitspolitik und unseres Gesundheitssystems“, hält der Ausschussvorsitzende SP-Gemeinderat Kurt Wagner im Zuge der Aktuellen Stunde im Wiener Gemeinderat fest. Damit nimmt er insbesondere auf das fortwährende Bashing seitens der Opposition Bezug, die, so Wagner, anscheinend „ein Gesundheitswesen in Richtung Privatmedizin“ anstrebe.
„Lernen Sie aus der Geschichte“, zitiert Wagner den österreichischen Sozialdemokraten Bruno Kreisky, unter dessen Führung in den 70er Jahren erstmalig die Gesundheitsvorsorge eingeführt und damit der Meilenstein für das erste Gesundheitsressort gesetzt wurde.

Wien habe ein dynamisches, vorbildliches und fortschrittliches Gesundheitssystem, das sich international nicht scheuen brauche. „Unser Gesundheitswesen gehört sicher zu den besten in Europa. Das bestätigen auch zahlreiche Untersuchungen“, betont der SP-Gemeinderat.
„Reden Sie mit den Ärztinnen und Ärzten und besuchen Sie die zahlreichen Ärztekongresse, die in Wien stattfinden. Sie werden erfahren, was für eine hervorragende Meinung diese Ärztinnen und Ärzte von der Gesundheitsversorgung in unserer Stadt haben“, so Wagner in Richtung Opposition.

Mit federführenden Konzepten wie dem ‚Medizinischen Masterplan’ oder dem ‚Spitalskonzept 2030’ habe Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely eine enorme Transformationsreform auf den Weg gebracht. „Oberste Priorität ist die bestmögliche medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Herkunft oder dem sozialen Status“, unterstreicht Wagner den Kurs der Menschlichkeit in Wien. „In Wien brauchen die Menschen keine dicke Geldbörse, um medizinische Versorgung zu bekommen. Ich darf versichern, dass wir auf das Wohl der Beschäftigten, Ärztinnen und Ärzte und der Patientinnen und Patienten achten“, so Wagner abschließend.

Ztwl.: Laschan: „Das Wiener Spitalskonzept 2030 ist essentiell zum Erhalt der öffentlichen Krankenhäuser“=

SP-Gemeinderätin Claudia Laschan sprach in ihrem Redebeitrag die Herausforderungen an, die eine so große Spitalsumstrukturierung, wie sie gerade statt findet, mit sich bringt: „Hier ist ein hohes Maß an Flexibilität bei den MitarbeiterInnen gefordert. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass das Spitalskonzept 2030 essentiell ist, weil es als Ziel hat, dass wir als Stadt die Spitäler im öffentlichen Bereich erhalten können!“ Und weiter: „Wir wollen keine privaten Verhältnisse, wo auf Verlustminimierung geschaut wird – von Gewinnen kann man im Gesundheitsbereich schwer sprechen – und nicht auf Behandlungsoptimierung!“

Als Negativbeispiel nennt die Gemeinderätin Hamburg, wo es außer einer Universitätsklinik quasi keine öffentlichen Krankenanstalten mehr gibt. Bei einem Besuch der Geschäftsgruppe in einem dortigen Spital erklärte ein Spitalsmanager, dass etwa in der Unfallambulanz nur mehr ÄrtzInnen tätig sind und das Pflegepersonal eingespart wurde.

Weiters tritt Laschan für eine ehrliche und öffentliche Diskussion darüber ein, wie wir mit dem medizinischen Fortschritt umgehen und ob man ihn für alle will: „Ich sage ja, wir wollen ihn für alle, jeden Alters, jeder Herkunft und jeden Geschlechts! Aber man muss auch ehrlich darüber diskutieren, wie man die Finanzierung dazu auf neue Beine stellt. Der Faktor Arbeit wird zur Finanzierung des jetzigen Gesundheitsystems nicht ausreichen.“

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