Obernosterer: Elektronische Bündelung von Notrufen in Einsatzleitstellen ermöglicht rascheren Einsatz der Polizei

ÖVP-Abgeordneter zur Präventionsnovelle 2016: Bezirksleitstellen bleiben erhalten / Keine Reduktion des Stellenplans

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Die elektronische Bündelung der Notrufe 133 und 112 in den Einsatzzentralen auf Ebene der Landespolizeidirektionen stellt sicher, dass Exekutivbeamte möglichst rasch am Einsatzort sind, unabhängig davon, welcher Behörde sie grundsätzlich zugeordnet sind“, erklärt ÖVP-Abgeordneter Gabriel Obernosterer zur heute, Mittwoch, im Innenausschuss des Nationalrats behandelten „Präventionsnovelle 2016“.

„Es werden“, so Obernosterer weiter, „die bisherigen Bezirks- und Stadtleitstellen mittels Schnittstelle mit den Landeseinsatzzentralen verbunden sein und operativ den Einsatz führen. Das bedeutet auch, dass es keine Reduktion der Bezirksstellen geben wird und auch kein Personal von den Bezirken abgezogen wird.“

Die Landesleitstellen, bei denen künftig alles zusammenläuft, brächten allerdings organisatorisch große Vorteile, betonte der ÖVP-Abgeordnete: „Die Einsatzzentralen auf Landesebene sind rund um die Uhr erreichbar, auch für automatische Alarme wie eCall, und können die Kräfte vor Ort bei der Koordination von Einsätzen unterstützen.“ Durch die Bündelung könnten auch Polizisten vor Ort rasch durch Kollegen unterstützt werden. Außerdem werde mit der Gesetzes-Novelle die Möglichkeit der Sicherheitskräfte ausgeweitet, sprengelübergreifend einzuschreiten.

Feuerwehr und Rotes Kreuz hätten diese Bündelung der Einsatzzentralen auf Landesebene schon vorgenommen und damit beste Erfahrungen gemacht, so Obernosterer. Es sei daher nur logisch, dass nunmehr auch die Polizei auf dieses mehrfach bewährte System setze.
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