JG-Kucharowits: „Drüberfahren spielt's nicht!“

Die EU-Kommission muss die nationalen Parlamente miteinbeziehen – Konzerninteressen dürfen nicht über die Interessen von Menschen gestellt werden

Wien (OTS/SK) - Die Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG), Katharina Kucharowits, kritisiert die Vorgehensweise der EU-Kommission in Bezug auf CETA scharf: „Der Brexit zeigt leider klar: Die Menschen vertrauen der Europäischen Union nicht. Nun untermauert die Europäische Kommission genau diese Misstrauensgrundlage, in dem sie die BürgerInnen einfach übergehen will? Das ist kurzsichtig und höchst verantwortungslos!“ Die Junge Generation stellt sich auf Gemeinde, Land und Bundesebene gegen CETA, genauere Informationen zur Kampagne unter: jg.spoe.at/stopceta ****

„Wir wollen nicht unsere Sozial- und Umweltstandards dem Freihandel opfern. Die Europäische Kommission muss für die Menschen in Europa arbeiten, nicht für multinationale Konzerne“, so die Vorsitzende der Projektgruppe Europa, Daniela Zauner-Bichiou. CETA bringe außerdem die berüchtigten Sonderklagsrechte für Konzerne, welche die Politik lähmen und horrende Kosten für den/die SteuerzahlerIn bedeuten würden.

„Die Menschen sind unzufrieden mit der Europäischen Union, wir müssen weg von einer Union der Konzerne hin zu einer Sozialunion. Nur dann kann der Rückhalt gestärkt werden.“ Ein Vorgehen mit der Brechstange wie bei CETA fördere das Misstrauen und die EU-GegnerInnen. „Liebe Europäische Kommission, befeuert das Misstrauen nicht noch, wir brauchen CETA nicht und drüberfahren spielts sowieso nicht“, so Kucharowits. (Schluss) bj/mp

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