Lebensmittelsicherheit – Stronach/Steinbichler: Willkommen in Frankensteins Chemieküche!

Wien (OTS) - „In den Lebensmittellabors geht es zu wie in Frankensteins Chemieküche!“, kritisiert Team Stronach Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler und nimmt dabei Bezug auf die parlamentarische Anfragebeantwortung von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser zur Lebensmittelsicherheit. „Die Konsumenten verlieren zunehmend den Überblick, was sich wirklich in ihrem Essen befindet. Und auch wenn diese Inhalts- und Zusatzstoffe einzeln zugelassen sind und die erlaubte Tagesdosis nicht überschreiten, handelt es sich dabei nur um Einzelbewertungen, nicht jedoch um einen Summenwert. Hier ist Gefahr in Verzug, denn die Dosis – und in diesem Fall, die Summe der Lebensmittelzusatzstoffe – macht das Gift!“

Laut britischer Studie werden seit 1945 rund 100.000 unterschiedliche chemische Substanzen in Lebensmitteln eingesetzt - darunter giftige Pestizide, Insektizide, Aspartam, Aromastoff Diacetyl, und viele andere. Diese Stoffe stehen im Verdacht, schwere Krankheiten wie z.B. Krebs, Parkinson, Alzheimer uvm. auszulösen – „und trotzdem werden diese weiterhin verwendet!“, mahnt Steinbichler und fordert mehr Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung und die sofortige Einführung des Österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes. Und weiter: „Es stimmt schon, wenn in der ZDF-Verbrauchersendung WISO bemerkt wird, dass bei vielen Produkten mittlerweile die Kartonverpackung gesünder sei als der Inhalt. Dieser schamlose Betrug am Konsumenten, an der Gesundheit, an der Umwelt und an der Wirtschaft gehört sofort abgestellt!“

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