Huainigg: Warnung von UNICEF ist ernst zu nehmen

ÖVP-Sprecher für Internationale Zusammenarbeit: Umsetzung der Weltziele muss in die Gänge kommen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „In den letzten Jahrzehnten konnten bei der Armutsbekämpfung gute Fortschritte erzielt werden. Kinder, die heute zur Welt kommen, haben eine 40 Prozent höhere Chance, bis zu ihrem fünften Geburtstag zu überleben, damit aus dem Gröbsten heraus zu sein und in die Schule zu gehen“, so Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, Sprecher für Internationale Zusammenarbeit der ÖVP. Trotz dieser Verbesserungen warnt UNICEF im aktuell veröffentlichten Bericht 'Zur Lage der Kinder 2016', werden bis 2030 immer noch etwa 69 Millionen Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren Krankheiten sterben, 167 Millionen in Armut leben und 750 Millionen Frauen als Kinder verheiratet worden sein. „Kinder sind unsere Zukunft! Sie haben ein Recht auf Bildung, auf optimale Versorgung mit Nahrung und Schutz vor Gewalt und Ausbeutung. Es gibt zirka 2,2 Milliarden Kinder auf dieser Welt, also 2,2 Milliarden gute Gründe, uns für Kinderrechte einzusetzen", ergänzt Huainigg.

Huainigg betont, dass es eine Trendwende brauche, ansonsten wären die neuen Weltziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) bloß ein nettes symbolisches Solidaritätsbekenntnis, aber nicht mehr. „Wir müssen bei der Umsetzung der Weltziele in die Gänge kommen. In Österreich war der Besuch von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon im Parlament ein wichtiger Auftakt. Die Verdoppelung der Mittel für bilaterale Entwicklungszusammenarbeit war ein toller Erfolg und ein Schritt in die richtige Richtung. Nun muss es weiter gehen.“

Abschließend verweist Huainigg auf eine Veranstaltung, welche heute, Mittwoch, um 16 Uhr im Parlament abgehalten wird. Zweiter Nationalratspräsident Karlheinz Kopf, das Außenministerium und die AG Globale Verantwortung laden zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Humanitarian Aid – too important to fail“.

Details und Anmeldung unter www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2016/PK0739/index.shtml
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