Wr. Rechnungsabschluss - SP-Bluma/ Neumayer: Subvention von Kunst und Kultur steigert Lebensqualität für alle WienerInnen

Wien (OTS/SPW-K) - Im Zuge der Spezialdebatte „Kultur, Wissenschaft und Sport“ betont SP-Gemeinderätin Susanne Bluma heute, dass Kulturförderung in einer modernen Stadt selbstverständlich sei: „Denn was wäre eine Alternative zu öffentlicher Förderung? Mäzenatentum oder Sponsoring? Beide Unterstützungsformen führen nicht zum Ziel. Nämlich, dass Kunst und Kultur für alle Menschen da sein sollen. Die Subvention von Kunst und Kultur durch die öffentliche Hand steigert die Lebensqualität für die WienerInnen und fördert den Tourismus und somit die Wirtschaft.“

Für Bluma ist es wichtig, dass alle Menschen in dieser Stadt Zugang zu Kunst und Kultur haben: „Kulturelle Teilhabe ist ein Gradmesser dafür, wie demokratisch eine Gesellschaft ist und hängt eng mit Chancengleichheit und Inklusion zusammen. Kunst und Kultur sind somit Instrumente, um unsere Gesellschaft demokratischer und besser zu machen.“

Die Menschen in Wien nutzen die kulturellen Angebote, so besuchen 94% der WienerInnen zumindest 1 Mal jährlich eine Kulturveranstaltung, 95% der WienerInnen sind mit dem Kulturangebot sehr zufrieden. Bluma weiter: „Ob jemand kulturaktiv ist oder nicht, hängt auch von seiner sozialen Herkunft ab. Wie können wir hier von Seiten der Politik einen Ausgleich schaffen? Einerseits beginnt Bildung - also auch das Heranführen der Kinder an Kunst und Kultur - bereits in der ersten Bildungseinrichtung, im Kindergarten. Es ist wichtig, dass Kinder möglichst früh bspw. mit Museen und Theatern in Berührung kommen. Andererseits ist es Aufgabe der Politik, also unsere, ein möglichst breites, vielfältiges, kostenfreies oder kostengünstiges Angebot zu ermöglichen, um auch Menschen aus bildungsferneren Schichten den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen.“

Weiters geht die Gemeinderätin auf die Bezirks- und Grätzlkultur ein, zu der es ein klares Bekenntnis von Rot-Grün gibt. 353 Förderungen habe man 2015 für Bezirksinitiativen beschlossen. Kultur am Wohnort sei Bestandteil der sozialen Infrastruktur der Stadt, so Bluma. Und weiter: „Kunst und Kultur findeen in unserer Stadt nicht nur innerhalb des Rings oder des Gürtels statt, sondern reichen von der Simmeringer Hauptstraße bis nach Stammersdorf.“

2015 war ein erfolgreichen Jahr für die Wiener Kulturszene: 100.000 Sitzplätze waren bei kulturellen Veranstaltungen (Theater, Performance, Musik und Kino) täglich besetzt, 20 Millionen BesucherInnen zählten die Wr. Kultureinrichtungen insgesamt, rund 80 Festivals und 2.500 Großveranstaltungen wurden in Wien ausgerichtet. Bluma freut sich besonders über die Neugestaltung und den Ausbau des 'Wien Museum NEU': „Das wird UNSER Museum, das Museum für ALLE WienerInnen!“

Die Gemeinderätin betont: „Wir investieren auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Wissenschaft und Forschung. Denn: Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Wissenschaft und Forschung auf der einen Seite und Wirtschaftswachstum auf der anderen Seite. Und wenn ich eingangs von kultureller Teilhabe gesprochen habe, gibt es natürlich auch den Wunsch nach breiter Teilhabe an der Wissenschaft.“ In diesem Zusammenhang nennt Bluma die Wiener Vorlesungen: „53 Veranstaltungen – also mindestens 1 pro Woche, die Menschen aus Wissenschaft und Forschung mit den WienerInnen zusammenbringen. Hochkarätige Vorträge und Diskussionen – bei freiem Eintritt. Das ist Wissenschaft für alle.“

Abschließend dankt Bluma allen MitarbeiterInnen des stark gewachsenen Ressorts für ihre Arbeit zum Wohle der Stadt, für die Bereitschaft, sich Veränderungen zu stellen und Herausforderungen anzunehmen:
„Damit machen wir gemeinsam Wien zu EINER Stadt mit zwei Millionen Chancen!“

Zusammenarbeit katapultiert Wien an die Spitze=

„Wien ist die drittinnovativste Stadt der Welt. Nur durch enge Zusammenarbeit kann es uns gelingen, Wien auf Platz eins zu katapultieren“, ist SP-Gemeinderat Jörg Neumayer überzeugt. Im Rahmen der heutigen Spezialdebatte „Kultur, Wissenschaft und Sport“ spricht er über die Notwendigkeit von Förderungen, ihre wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Stadt Wien und ihre BewohnerInnen und die Wichtigkeit von Zusammenarbeit.

Wien goes Oscar=

2015 hat die Stadt Wien 157 Projekte gefördert. Dabei lösten die Förderungen von rund 12,5 Mio. Euro über 50 Mio. Euro an Investitionen am Produktionsstandort Wien aus. Für die Wiener Filmszene bedeutet das ein Plus von rund 1 Mio. Euro an Förderungen im Vergleich zum Vorjahr und damit das vierfache Investitionsvolumen, das damit ausgelöst werden konnte. Alleine die vom Film Fonds Wien geförderten Projekte lockten im vergangen Jahr 580.000 BesucherInnen an. „Diese Erfolge gibt es nur, weil die Menschen in der Wiener Filmszene zusammenarbeiten“, unterstreicht der SP-Gemeinderat.

„Wien ist zwar nicht Hollywood, aber Wien ist das Sprungbrett für die österreichische Filmbranche“, ist Neumayer überzeugt. Ziel muss es sein, junge Talente stärker zu fördern, sodass Weltpremieren, wie die von 'Mission Impossible', in Wien stattfinden können und junge FilmemacherInnen auf den internationalen Leinwänden heimisch werden. Eine Vorstellung, die keinesfalls illusorisch ist. Filme wie ‚Alles wird gut’ von Patrick Vollrath oder ‚Ich seh ich seh’ vom Regie-Duo Severin Fiala und Veronika Franz haben nicht nur viele internationale Preise gewonnen, sondern es auch geschafft, sich für die Oscar-Nominierungen zu qualifizieren.

Stadt Wien lebt Vielfalt auch im Sport=

„Wien steht dazu, ein vielseitiges Sportangebot für alle Wienerinnen und Wiener anzubieten. Und das kann sich auch in Zahlen zeigen lassen“, betont Jörg Neumayer. So betrug die direkte Sportförderung 19,5 Mio. Euro, was eine Erhöhung von fast 5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr darstellt. Zusätzlich wurden weitere 10,8 Mio. Euro für Sporthallen sowie 13 Mio. Euro für den Erhalt und die Weiterentwicklung von Sportanlagen investiert.

Das Sportamt hat 3.000 Vereine gelistet, die rund 70 Sportarten anbieten. Neben den klassischen Sportarten wie Fußball, Schwimmen, Volleyball, Tennis, Eishockey, Leichtathletik oder Basketball sind auch Curling oder Bogenschießen Teil eines breitgefächerten Sportangebots, das für jede und jeden zugänglich ist. „Unser Ziel ist es, allen Menschen in Wien den Raum zu ermöglichen, ihren Sport kostengünstig und in der Nähe ihres Wohnortes auszuüben“, betont Neumayer.

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