Wr. Rechnungsabschluss – SP-Hanke/Hursky: Als Stadt ist es unser Ziel, dass alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben leben können

Wien soll für jede/jeden leistbar sein

Wien (OTS/SPW-K) - SP-Gemeinderätin Marina Hanke betont in ihrem Redebeitrag im Zuge der Spezialdebatte Frauen, Bildung, Integration, Jugend und Personal: „Als Stadt ist es unser erklärtes Ziel, dass alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben nach ihren Vorstellungen leben können, egal wer sie sind, woher sie kommen, wie alt sie sind, welches Geschlecht sie haben oder wen sie lieben. Als Politik ist es unsere Aufgabe, ihnen genau das zu ermöglichen, eventuelle Hürden abzubauen, Angebote zu setzen und zu unterstützen!“

Die Gemeinderätin weist darauf hin, dass man bei den jungen Menschen in der Stadt ansetzen müsse, wenn man Zukunftspolitik machen möchte:
„Wien wächst und wird schon bald zum jüngsten Bundesland werden. Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, um allen die bestmöglichen Zukunftschancen zu bieten. Dreh- und Angelpunkt ist hierfür die Bildung und Ausbildung. Leider wird Bildung in Österreich immer noch ‚vererbt’ – dem kann ein gutes öffentliches Bildungssystem entgegen wirken, und genau an dem wurde im letzten Jahr in der Stadt auch weitergearbeitet!“.
Deswegen forciere die rot-grüne Stadtregierung den Ausbau von Kindergärten und Kinderbetreuungsplätzen: „Ich bin stolz darauf, dass wir in Wien als einziges Bundesland das Barcelona-Ziel der Kinder-Betreuungsquote der unter Dreijährigen nicht nur er- sonder sogar übererfüllen.“ Hanke weiter: „Junge Menschen brauchen Bildung. Bildung braucht Qualität, aber vor allem auch Platz, wenn wir diese Qualität auch garantieren wollen. Das ist in einer wachsenden Stadt Herausforderung, aber auch Chance. „Deshalb haben wir ein Bildungsinfrastrukturkonzept erarbeitet“, erklärt Hanke.

Junge Menschen in unserer Stadt zu begleiten sei aber nicht nur etwas, was sich im Kindergarten und der Schule abspielt, deshalb bietet die Stadt eine Vielzahl an Angeboten im außerschulischen Bereich, die die Kinder weiterbilden, ihnen Politik vermitteln, Integration fördern und sie in die Gestaltung der Stadt miteinbeziehen. Und weiter: „Gemeinsame Projekte, Nachbarschaftsarbeit, Konfliktbewältigung, Demokratiebildung oder Unterstützung bei der Jobsuche – das Angebot der offenen Jugendarbeit in Wien ist vielfältig und eine wichtige Stütze für den Zusammenhalt der Stadt.“ An dieser Stelle bedankt sich die Gemeinderätin bei allen JugendarbeiterInnen für ihr Engagement.

Wir stärken Frauen in allen Lebenslagen

In der weiteren Folge geht Hanke auf die Frauenpolitik der Stadt ein:
„Wir stärken Frauen in allen Lebenslagen!“ Der Gemeinderätin ist es wichtig, überholte Rollenbilder zu relativieren: „Das gelingt beispielsweise mit dem Töchtertag, der Mädchen zeigt, dass sie Technikerinnen, Chemikerinnen oder Tischlerinnen werden können. Es bedeutet aber auch, sich dem Thema Haus- und Betreuungsarbeit anzunehmen.
Frauen in allen Lebenslagen zu unterstützen, bedeutet auch in den schwierigsten Zeiten für sie da zu sein: „In Wien gibt es keine Toleranz für Gewalt gegen Frauen! Wir setzen auf Prävention, Zivilcourage, Unterstützung und Schutz und zwar IMMER - nicht wie andere Parteien, denen das nur wichtig ist, wenn sie politisches Kleingeld daraus schlagen und gegen Menschen anderer Herkunft hetzen können!“ Im Zuge dessen weist Hanke auf die letzten Herbst neu eröffnete barrierefreie Beratungsstelle der Wiener Frauenhäuser hin:
„Frauenhäuser sind eine der wichtigsten Anlaufstellen für Frauen, die von Gewalt betroffen sind und die neue Beratungsstelle ist eine wichtige erste Kontaktmöglichkeit.“
Abschließend betont Hanke, dass selbstbestimmt in Wien leben zu können auch bedeutet, gegen die Diskriminierung von LGBT Personen zu kämpfen. Die jüngste Studie der Wiener Antidiskriminierungsstelle zeigt auf, wo diesbezüglich noch Nachholbedarf besteht, den Hanke als Auftrag für die Politik betrachtet.

SP-Hursky: „Wien ist Sparmeister“

Wie vielfältig die Angebote und Maßnahmen der Stadt Wien für die hier lebenden Menschen sind, hat SP-Gemeinderat Christian Hursky heute im Zuge der Spezialdebatte zum Thema „Frauen, Bildung, Integration, Jugend und Personal“ im Wiener Gemeinderat eindrucksvoll zur Schau gestellt. In Wien werde niemand zurückgelassen, betont Hursky, der die hervorragende Arbeit der einzelnen Geschäftsstellen und ihrer MitarbeiterInnen lobt.

Mit der MA54 (Zentraler Einkauf) sei es gelungen, eine Symbiose aus Verwaltung und politischer Gestaltung zu schaffen. Durch die Implementierung des Zentralen Einkaufs sei es gelungen, wesentliche Einsparungen zu erzielen und Waren günstig aus einer Hand anzubieten. „Unser virtueller Markt ist eine wahre Erfolgsstory. So haben sich die Bestellpositionen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt“, hält Hursky fest. Politisches Ziel dieser zentralen Schnittstelle sei es unter anderem, Frauen bei der öffentlichen Vergabe von Aufträgen zu fördern.

Auch die Magistratsabteilung 44 (Wiener Bäder) sei eine Erfolgsstory für sich. So hätten allein im vergangenen Jahr rund 5,4 Millionen BesucherInnen die mannigfaltigen Angebote der insgesamt 38 Wiener Bäder-Standorte genutzt. „Wir sorgen dafür, dass Baden in Wien für jede und jeden leistbar ist“, so Hursky.

Mit dem „Energiespar-Contracting“ - ein modernes Instrument, um den Energieverbrauch zu reduzieren - wolle die Stadt Wien Einsparungen von 5,2 Millionen Euro pro Jahr erzielen. „Das bringt uns im ökologischen Fußabdruck letztendlich um Schritte weiter und spart Geld“, betont Hursky die Sparpotenziale, die man nutzen wolle.

Abschließend lobt Hursky die hervorragende Arbeit der MA17, die unter anderem die Integration von Flüchtlingen ab dem ersten Tag forciere.

„Wien ist die Stadt der Menschrechte. Gemeinsam treten wir gegen Rassismus und Diskriminierung und für die eine Gleichbehandlung der Menschen auf“, schließt Hursky.

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