Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen 2016: Heimsieg für Salzburg

Katharina Heugenhaus gewinnt vor Melanie Krenn (Stmk.) und Nina Außerhuber (OÖ)

Wien (OTS) - Kreativ, emotional, professionell: Als ein außerordentliches Floristik-Fest fand von 23. bis 26. Juni 2016 der Bundeslehrlingswettbewerb der Florist(inn)en am Salzburger Flughafen statt. - "Ich freue mich, dass unsere Jugend heuer an einem so einzigartigen Ort ihr floristisches Können und ihre Ideen zeigen konnte und danke der Salzburger Landesinnungsmeisterin Maria Awender und ihrem Team für ihr außerordentliches Engagement, diesen Wettbewerb für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen", resümiert Kammerrat Rudolf Hajek, Bundesinnungsmeister der Gärtner und Floristen sowie Präsident des Blumenbüros Österreich.

Die 25 besten Floristinnen und Floristen aus ganz Österreich gingen beim Wettkampf an den Start, um in sechs Kategorien ihr großes handwerkliches Potenzial und Wissen zu demonstrieren.

Katharina Heugenhaus aus Salzburg gewinnt Bundeslehrlingswettbewerb 2016

Mit Katharina Heugenhaus von Lehrbetrieb Gärtnerei Schwaighofer in Saalfelden gewann 2016 eine Salzburgerin den diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb, der zweite Platz geht an Melanie Krenn aus der Steiermark vom Lehrbetrieb Johann Obendrauf (Graz), den dritten Platz konnte sich die Oberösterreicherin Nina Außerhuber vom Betrieb Blumen Lehner (Wels) sichern.

Bundesinnungsmeister Hajek: "Florierende Zukunft unseres Berufsstandes"

Wie schon in den vergangenen Jahren, war die Jury beeindruckt vom überaus hohen Niveau des Floristik-Nachwuchses, auch Hajek freut sich über die gezeigten Leistungen und professionellen Wettbewerbsarbeiten: "Die ideenreichen Werkstücke des Bundeslehrlingswettbewerbs haben gezeigt, welch hohes handwerkliches und kreatives Niveau schon unser noch junger Nachwuchs zeigt. Das ist eine Ehre für unseren ganzen Berufsstand und ich danke den Ausbildungsbetrieben, die das möglich gemacht haben. Qualitätsbewusstsein und Innovationsgeist, höchstes Engagement sowie Freude an der Arbeit sind neben den technischen Fertigkeiten die Grundlage für die florierende Zukunft des Berufsstandes und bestätigen unsere qualitätsvolle Ausbildung."

Jury bewertete Technik, Kreativität, Präsentation und vieles mehr

45 Minuten, um einen klassischen Strauß anzufertigen, eine Tischdekoration in 90 Minuten: Der Zeitplan des Bundeslehrlingswettbewerbs ist dicht und stellt die jungen Floristinnen und Floristen vor eine große Herausforderung. Denn die sechs Werkstücke, die zu erarbeiten sind, unterliegen einem strengen Reglement. So werden von der neunköpfigen Jury nicht nur die Zeitlimits bewertet, sondern auch die technischen, das heißt handwerklichen Fertigkeiten, das kreative Potenzial, ebenso wie die Maße der jeweiligen Werkstücke oder die Art der Präsentation.

Arrangement aus fair angebauten Rosen

Wie schon in den vergangenen Jahren, wurde auch beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb mit FFP-zertifizierten Rosen gearbeitet. -Ein Tribut an das hohe Engagement der Floristik-Branche, auf fair angebaute Blumen und Pflanzen aufmerksam zu machen.

"Wir engagieren uns stark dafür, die Wichtigkeit von nachhaltigem Anbau für unsere Branche bewusst zu machen. Derzeit beteiligen sich bereits 250 Floristenfachbetriebe an der Umsetzung beziehungsweise an der Verwendung dieses Gütesiegels", sagt der Bundesinnungsmeister.

"Fair Flowers Fair Plants" (FFP) ist eine europäische Initiative. Die vollständige Liste aller in Österreich beteiligten Betriebe ist unter www.ihr-florist.at abrufbar.

Terminal 2: Der österreichische Floristennachwuchs hebt ab

Die einmalige Kulisse des diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerbs 2016 faszinierte und inspirierte nicht nur die Teilnehmer(innen), die Jury und das Publikum, auch zahlreiche Ehrengäste nutzten die Gelegenheit, den glanzvollen Auftritt der Floristen-Jugend zu feiern, so konnten unter vielen anderen die Salzburger Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, die Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Astrid Rössler, KR Konrad Steindl, der Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg, sowie KR Josef Mikl, der Spartenobmann, begrüßt werden.

Mit der Ausstellung der floralen Werkstücke von Samstag bis Sonntag und zahlreichen begeisterten Besuchern endete das erfolgreiche Floristik-Wochenende am Salzburger Flughafen.
(Schuss)

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweise: Nähere Informationen und Bilder gibt es beim Blumenbüro Österreich, Mag.a Monika Burket
Laxenburgerstraße 367, 1230 Wien
Tel.-Nr. +43/1/61512-98, Fax-Nr. +43/1/61512-99
E-Mail: office@blumenbuero.or.at, Homepage: www.ihr-florist.at.

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