Anab Jain & Josef Ostermayer lehren ab Herbst an der Universität für angewandte Kunst Wien

Neue ordentliche Professorin für Industrial Design und Gastprofessor für Kulturpolitik

Wien (OTS) - Mit Beginn des Studienjahres 2016/17 werden zwei neue, höchst unterschiedliche Persönlichkeiten die internationale und namhafte ProfessorInnenschaft der Universität für angewandte Kunst Wien bereichern: Zum einen übernimmt die britisch-indische Designerin Anab Jain die ordentliche Professur für Industrial Design II (ID II) am Institut für Design und zum zweiten wird der ehemalige Bundesminister für Kunst, Kultur, Verfassung und Medien, Josef Ostermayer, im kommenden Wintersemester als Gastprofessor an der Angewandten tätig sein. "Ich freue mich, dass unsere Studierenden wieder von den Erfahrungen und vom Know-how, von der Leidenschaft und vom Erfolg unserer höchst unterschiedlicher Lehrenden profitieren werden", erklärt der Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast.

Die Designerin, Filmemacherin, Wissenschaftlerin, Autorin und Unternehmerin Anab Jain wird den eingeschlagenen Weg der Abteilung fortführen und intensivieren: Design ist immer verknüpft mit industriellen und gesellschaftlichen Veränderungen durch neue Technologien und es gilt, sich den damit zusammenhängenden Problemen und Herausforderungen zu stellen. Die Themen Industrie 4.0, Robotik und Digitalisierung allgemein können bei einem modernen und zukunftsgerichteten Designansatz nicht ausgespart werden, ganz im Gegenteil. Jain, geboren 1976 in Indien, lebt und arbeitet in London und betreibt unter anderem das erfolgreiche Designstudio Superflux. Sie übernimmt – für fünf Jahre - die Leitung des ID II-Studios von Fiona Raby, welche dieses in den vergangenen fünf Jahren leitete und nun an die Parsons School of Design in New York berufen wurde.

Der ehemalige Kunst- und Kulturminister Josef Ostermayer wird ab Oktober, im Wintersemester 2016 seine umfangreichen Erfahrungen und seine Expertise im Rahmen einer Gastprofessur für Kulturpolitik den Studierenden näher bringen. Ostermayer erwarb sich als Kunst- und Kulturminister das Vertrauen breiter Kreise der Kunstszene, weil er der Kunst und ihren VertreterInnen einen wahrnehmbaren Platz im Feld der Politik zuerkannte und durch seinen, auf Interesse, Sachkompetenz und Leidenschaft gegründeten persönlichen Einsatz sicherte. Im Rahmen einer Vorlesungsreihe mit diskursiven Elementen wird er unter anderem die Möglichkeiten und Grenzen sowie die gesellschaftlichen Potenziale und Gefahrenzonen darstellen und zur Diskussion stellen.

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