Schülerunion: Matura braucht Veränderung!

22 Prozent "Nicht Genügend" kein "erfreuliches Ergebnis"

Wien (OTS) - Gestern, Montag, wurden die Ergebnisse der Zentralmatura 2016 veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen ganz klar, dass die Matura noch keineswegs perfekt ist. Bundesobmann Philipp Kappler und Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda fordern eine teilzentrale Matura und eine Angleichung der Hilfsmittel.

"Die Verfechter des derzeitigen Zentralmatura-Systems brüsten sich mit Schlagworten wie Vergleichbarkeit und Fairness. Es ist aber keineswegs vergleichbar und fair, wenn die Spannweite bei Taschenrechnern beispielsweise von simplen Taschenrechnern bis hin zu Computerprogrammen reicht. Hier muss eindeutig nachgeschärft werden. Ein Versperren gegenüber Veränderungen, wie es Bildungsministerin Hammerschmid in der ZIB2 angekündigt hat, darf es nicht auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler geben!", so Bundesobmann Kappler.

Die Schülerunion fordert schon seit Beginn der Zentralmatura die Einführung eines teilzentralen Systems. Grundkompetenzen sollen vom Bundesministerium bzw. BIFIE abgefragt und kontrolliert werden. Der zweite Teil der Matura soll von der Schule entwickelt werden. So kann auf individuelle und schulspezifische Schwerpunkte eingegangen werden.

"Die teilzentrale Matura liefert die perfekte Mischung aus vergleichbaren, zentral vorgegebenen Kompetenzen und individuellen und schulautonomen Schwerpunkten. Zurzeit haben wir eine typisch österreichische Lösung. Sollte die Ministerin zu diesem, aus Schülersicht wichtigem, Schritt bereit sein, muss sie die Fairness und Vergleichbarkeit durch eine zentrale Korrektur garantieren können", so Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda.

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Philipp Kappler http://bit.ly/kapplerphilipp
Maximilian Gnesda: http://bit.ly/presse_bsv

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs. Sie baut auf den drei Säulen "Aktion – Service – Vertretung" auf. Somit ist sie als Interessensorganisation eine wichtige Anlaufstelle für die Anliegen der Schüler und bietet den Schülerinnen und Schülern Services an. Zusätzlich bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie dieses Schuljahr 27 von 29 Mandaten stellt. Der derzeitige Bundesschulsprecher, Maximilian Gnesda, kommt ebenfalls aus der Schülerunion.

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