Wr. Rechnungsabschluss 2015 – SP-Holzmann/ Al-Rawi: Wien ist Musterstadt bei moderner Stadtentwicklung

Wien (OTS/SPW-K) - SP-Gemeinderat Ernst Holzmann betonte im Zuge seines Redebeitrages in der Spezialdebatte „Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung“, dass der Rechnungsabschluss die Möglichkeit biete, die Leistungsvielfalt der Stadt aufzuzeigen und an Hand von konkreten Beispielen den sorgsamen Umgang und den verantwortungsvollen Einsatz von Budgetmittel darzulegen: „So hat etwa die MA 19 mit 550.000 Euro einen wesentlichen Beitrag zur modernen Stadtgestaltung unserer Stadt beigetragen. Im Rahmen des Projektes ‚Zukunft Ring 150+’ wurde etwa eine Diskussionsgrundlage erarbeitet, auf deren Basis die Zukunft der Wiener Ringstraße weiter diskutiert werden kann. Im Zusammenhang mit dem STEP 2025 wurden und werden zu verschiedenen Themen Fachkonzepte erstellt. So hat die MA 19 zum Beispiel die Federführung bei der Erstellung des Fachkonzeptes ‚Öffentlicher Raum’ übernommen.“

Holzmann wies in diesem Zusammenhang auf eine Funktions- und Sozialraumanalyse hin, auf deren Grundlage die Neugestaltung des Reumannplatzes geplant wurde: „Ein gut gelungenes Beispiel für BürgerInnenbeiteiligung!“

Zu den Hauptaufgaben der MA 20 zählten einerseits die Forcierung erneuerbarer Energien und andererseits die Erhöhung der Energieeffizienz in Wien, so Holzmann weiter. Als Beispiele hierfür nannte der Gemeinderat das Energy Center Wien, das sich als eine wichtige Schnittstelle im Energiebereich zwischen der Politik, Verwaltung auf der einen und Forschung und Wirtschaft auf der anderen Seite etabliert hat sowie die Machbarkeitsstudie „Power to gas“:
„Hier geht es um die Speicherung und Verwertung von regenerativ erzeugter Energie in einem lokalen „Stadtgas-Netz“, zum Beispiel der Seestadt Aspern. Die Studie legt dar, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssten um „Power to Gas“ in der Stadt in Einsatz bringen zu können.“

Als Highlightprojekte der MA 33 2015 nannte Holzmann die Inbetriebnahme von rund 400 W-LAN Access Points, die Modernisierung von über 100 Ampelanlagen auf moderne LED-Signalgeber, das Lichtfest „Wien leuchtet“ mit rund 70.000 BesucherInnen sowie die Ampelpärchen bei ausgewählten Fußgängerampeln, die seit dem Eurovision Songcontests für Offenheit und Toleranz stünden.

Als Errungenschaften der MA 46 führte Holzmann beispielweise 2.300 neue Fahrradabstellplätze an, die 2015 auf Wiens Straßen realisiert wurden, weiters wurde ein Pilotprojekt zur Verbesserung der Erkennbarkeit von AnwohnerInnen-Parkzonen durch die Anbringung von Fahrbahnmarkierungen untersucht. „Anhand der Auswertung der MA 67 konnte eine eindeutige Verbesserung festgestellt werden“, freute sich Holzmann abschließend.

Wien ist Benchmark für viele europäische Städte=

„Wien ist Nummer eins in Sachen Lebensqualität“, betonte SP-Gemeinderat Omar Al-Rawi im Zuge der heutigen Spezialdebatte und bezog sich dabei nicht nur auf zahlreiche internationale Rankings, sondern vielmehr auf die Aussagen des Hamburger Staatsrates für Stadtentwicklung und Wohnen, Matthias Kock. Bei einem gemeinsamen Treffen hatte dieser erklärt, dass man gerne nach Wien blicke, wenn es darum ginge, die Herausforderungen der Stadtentwicklung ideal zu lösen. Wien genieße international hohes Ansehen und sei internationaler Maßstab.
Dieses Potential hätten auch internationale Unternehmen erkannt. Daher sei es kein Zufall, dass sich mit dem internationalen Unternehmen Böhringer Ingelheim das beste Krebsforschungsinstitut Europas ausgerechnet in Wien angesiedelt habe, betonte Al-Rawi. „Wir sind das Zukunftsressort. Was wir beschließen, wird zur Leitlinie für die Organe der Stadt, für alle städtischen Dienststellen und ihre anderen Einrichtungen", so Al-Rawi.

„Die Möglichkeiten des Zu-Fuß-Gehens sind das größte Qualitätsmerkmal einer Stadt. Und darauf kann Wien stolz sein“, erklärte Al-Rawi weiter und hielt fest: „Wenn Wien Straßen baut oder saniert, dienen diese nicht nur dem motorisierten Individualverkehr, sondern auch den FußgängerInnen, RadfaherInnen, NutzerInnen des öffentlichen Verkehrs sowie Personen mit individuellen Bedürfnissen."

Klare Wort fand der SP-Abgeordnete auch zum Lobautunnel: „Wir stehen zum Bau des Lobautunnels und haben kein Problem, nach Alternativen zu suchen."
Auch beim Thema Parkraumbewirtschaftung gab es von Al-Rawi ein klares Bekenntnis: „In Meidling gab es keinerlei Probleme bei der Parkraumbewirtschaftung. Und auch in Favoriten freuen sich die Anrainerinnen und Anrainer auf das Parkpickerl, das dem ewigen Parkplatzroulette im Bezirk ein Ende bereiten wird“, so Al-Rawi abschließend.

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