FPÖ-Neubauer: Brexit impliziert auch den Ausstieg aus EURATOM

"Die FPÖ fordert seit Jahren den Ausstieg aus EURATOM. Die Argumentation der Bundesregierung, ein einseitiger Ausstieg sei nicht möglich, wird von EU-Rechtsexperten widerlegt"

Wien (OTS) - „Aus der Sicht der beherzten Kritiker und bekennenden Gegner von Atomkraft zur Energiegewinnung hat der bevorstehende Ausstieg Großbritanniens aus der EU einen höchst erfreulichen Nebenaspekt: Experten zufolge muss damit der Ausstieg aus EURATOM und der Energieunion einhergehen. Dies wiederum bedeutet in weiterer Folge, dass für das geplante Atomkraftwerk in Hinkley Point nicht mehr auf EURATOM-Förderungen zugegriffen werden kann. Damit dürfte das Ende des umstrittenen Projektes besiegelt sein und auch die anderen bestehenden britischen Kernkraftwerke gehörig unter Druck geraten“, so der freiheitliche Anti-AKW-Sprecher NAbg. Werner Neubauer.

„Die FPÖ hat sich seit ihrer Gründung auf allen Ebenen gegen diese unberechenbare und höchst gefährliche Form der Energiegewinnung ausgesprochen und fordert auch seit Jahren den Ausstieg aus EURATOM. Die Argumentation von Seiten der österreichischen Bundesregierung, dass ein einseitiger Ausstieg nicht möglich sei, wird von namhaften EU-Rechtsexperten widerlegt - der Ausstieg der Briten aus der EU wird uns noch deutlich vor Augen führen, was alles möglich sein kann, wenn nur der Wille dazu vorhanden ist“, so Neubauer.

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