Razborcan: Niederösterreich braucht Pendlerpaket

U1-Ausbau bis Oberlaa verschärft das Problem der Anrainergemeinden

St. Pölten (OTS) - „Dringender denn je brauchen wir nun endlich ein Pendlerpaket für die PendlerInnen in Niederösterreich“, reagiert der Verkehrssprecher der SPNÖ, LAbg. Gerhard Razborcan, auf die aktuelle Medienberichterstattung über eine mögliche Ausweitung der gebührenpflichtigen Kurzparkzone auf Favoriten nach dem Ausbau der U1 bis nach Oberlaa im nächsten Jahr. „Es ist schon mehr als höchste Eisenbahn, hier die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Auf Gemeinden in der unmittelbaren Umgebung wie Leopoldsdorf käme damit eine massive Verkehrslawine zu. Derzeit gibt es an der zukünftigen Endstation der U1 rund 180 P&R-Plätze. Damit steht zu befürchten, dass viele PendlerInnen ihr Auto in Leopoldsdorf stehen lassen müssen, um von dort mit den Öffis weiter zu fahren“, macht Razborcan aufmerksam.

„Was wir brauchen, ist ein umfassendes Pendlerpaket das die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiv macht. Dazu gehört die Einführung einer 365-Euro Jahreskarte und der Ausbau der Park&Ride-Anlagen. Es stimmt zwar, dass die P&R-Anlagen auch jetzt schon ausgebaut werden, aber erstens reichen die Kapazitäten nicht und zweitens brauchen wir mehr Anlagen in den Wohnbezirken der PendlerInnen. Die Menschen müssen auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit so rasch wie möglich Bus oder Bahn erreichen und ihr Auto entsprechend abstellen können. Nur so erreichen wir eine Entlastung der verkehrsgeplagten Gemeinden und ein mehr an Komfort für die PendlerInnen, die sich nicht täglich durch den Stau quälen und dann anschließend auch noch einen Parkplatz suchen müssen“, fordert LAbg. Gerhard Razborcan.

(Schluss) kr

Rückfragen & Kontakt:

SPNÖ-Landtagsklub
Mag.a Rita Klement
Pressereferentin
02742 9005 DW 12560, Mobil: 0676/7007309
rita.klement@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0002