Systemsicherheit neu denken: Studium für Safety-VorreiterInnen an der FH Campus Wien

Wien (OTS) - Komplexe technische Systeme so sicher zu machen, dass der rote Knopf für Notsituationen gar nicht erst gedrückt werden muss, ist der Anspruch im neuen Masterstudium Safety and Systems Engineering. Erstmals findet die inhärente Systemsicherheit besondere Beachtung in einer akademischen Ausbildung. Das im Herbst startende viersemestrige Studium richtet sich an AbsolventInnen eines technischen Bachelorstudiums mit Know-how im sicherheitskritischen Bereich – etwa in der System-, Hard- oder Softwareentwicklung oder im Anforderungs-, Test-, Projekt- Qualitäts- oder Prozessmanagement.

Technische Systeme und der zunehmende Einsatz von Software führen zu einer bisher nie da gewesenen Komplexität. Die Herausforderung ist, diese Systeme – vom Smartphone über autonomes Fahren bis zum Kernkraftwerk – so sicher zu planen und zu bauen, dass sie weder Menschen, noch Umwelt oder sich selbst schädigen können.

Traditionelles Technologiedenken ist gut, System-Denken noch besser

Das Masterstudium Safety and Systems Engineering stellt deshalb eine disziplinenübergreifende Denkweise in den Mittelpunkt. Im Studium geht es darum, System-Denken sowohl auf der Engineering- als auch auf der Managementebene mit Technologie-Know-how zusammenzuführen. Studierende lernen, ein technisches System über den gesamten System-Lebenszyklus zu betrachten. Die geforderten Safety-Normen richtig zu interpretieren und umzusetzen sowie geeignete Safety-Analyse Methoden anzuwenden und den Sicherheitsnachweis entsprechend darzustellen, sind weitere wichtige Elemente des Studiums.

Für mehr Sicherheit: Von der funktionalen zur inhärenten Systemsicherheit

„Mit traditionellem Technologiedenken allein ist es nicht mehr getan. Wollen wir sichere Systeme haben, müssen wir den Faktor Sicherheit von Anfang an in das System einplanen. Das ist die Grundidee der inhärenten Systemsicherheit. Unser Ziel ist ein Paradigmenwechsel in der Industrie: Weg von der funktionalen, hin zur inhärenten Systemsicherheit“, erläutert Hans Tschürtz, Studiengangsleiter von Safety and Systems Engineering, den Grundgedanken hinter dem Studium.

Erstes Safety-Studium im deutschsprachigen Raum

Das Masterstudium Safety and Systems Engineering war bislang als frei finanzierter Masterlehrgang im Portfolio der FH Campus Wien. Ab Herbst 2016 startet das akkreditierte Masterstudium mit einem Studienbeitrag von € 363,36/Semester – vorbehaltlich der Genehmigung durch die entsprechenden Gremien – und schließt mit einem Master of Science in Engineering (MSc) ab. Eine vergleichbare Ausbildung in Europa bietet derzeit lediglich die englische University of York an, hier liegt die Konzentration allerdings auf militärischer Sicherheit. Die Bewerbung ist bis 31. August 2016 möglich. Weitere Infos unter www.fh-campuswien.ac.at/sse_m

FH Campus Wien

Mit rund 5.400 Studierenden ist die FH Campus Wien die größte Fachhochschule Österreichs. In den Departments Applied Life Sciences, Bauen und Gestalten, Gesundheit, Public Sector, Soziales und Technik steht ein Angebot von über 50 Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Masterlehrgängen in berufsbegleitender und Vollzeit-Form zur Auswahl:
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