APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kern, Kurz und Mitterlehner aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 17.06. bis 23.06.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche abermals Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ).

Einen Monat nachdem Christian Kern das Kanzleramt von Werner Faymann übernommen hatte, erklärte sich Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" sehr zufrieden mit dem neuen Stil Kerns, der diesen Samstag zum SPÖ-Vorsitzenden gekürt werden soll. Der Traiskirchner Bürgermeister Andreas Babler zeigt sich begeistert von Kern und müsse sich erst daran gewöhnen, nicht mehr Kritiker zu sein.

Der Politologe Peter Filzmaier urteilt differenzierter: „Alles, was Kern bisher gemacht hat, war pures Geplänkel“, bemerkt Filzmaier gegenüber dem „Standard“. Entscheidend sei, ob seine Regierung bis Herbst ein „Bündel“ konkreter Maßnahmen zustande bringe, die sich der Probleme von Arbeit bis Bildung widmen.

Diese Woche absolvierte Kern auch seinen Antrittsbesuch bei Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Ziel des Besuchs war eine Annäherung bei zuletzt heiklen Themen wie der Flüchtlingspolitik. Kern verteidigte die bisherige Linie der Bundesregierung, man habe die Probleme so lösen müssen, dass die Bevölkerung „zumindest zum Teil dahinter steht“. Allgemein bezeichneten Kern und Merkel das Verhältnis der beiden Länder als immer noch freundschaftlich.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der burgenländische SPÖ-Landeshauptmann Hans Niessl, auf Platz zwölf im Ranking.

Hans Niessl warnte in einem Interview mit der Tageszeitung „Österreich“ vor der „Lopatka-ÖVP“, die Neuwahlen provoziere. „Wenn die Lopatka-ÖVP so weitermacht, dann reicht es meiner Partei“. Die Koalition mit dieser ÖVP habe keine Zukunft mehr, die Regierung stehe „vor dem Bruch“.

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser bezeichnete Niessl daraufhin in der ORF-„Pressestunde“ als „Zündler“. Die Regierung bemühe sich, "den fragilen Dampfer auf Linie zu halten". Rufe von außen seien "sehr mühsam".

Rückfragen & Kontakt:

APA DeFacto GmbH
Tel.: +43 1 36060 - 5123
analyse@defacto.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAW0001