Grüne/Lesjak: „Kärnten braucht nachhaltige Mobilität, um nach vorne zu kommen!“

"Mobilitäts Masterplan 2035" schafft Arbeitsplätze, kurbelt die Wirtschaft an und modernisiert Kärntens Verkehr

Klagenfurt (OTS) - „Der Kärntner Mobilitätsmasterplan ist ein enormes Investitionspaket in die Kärntner Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und bringt ein neues, modernes, für Kärnten maßgeschneidertes Verkehrskonzept, das gemeinsam mit BürgerInnen und WissenschaftlerInnen entwickelt wurde“, sagt Klubobfrau der Grünen im Kärntner Landtag Barbara Lesjak anlässlich des von der Zukunftskoalition initiierten "Mobilitäts Masterplan 2035", der unter anderem auch morgen im Rahmen der Aktuellen Stunde im Kärntner Landtag diskutiert wird.

„Wir brauchen einen attraktiven öffentlichen Verkehr, der in einem größeren Umfang auf die Schiene verlagert wird. Dieser muss gut getaktet, barrierefrei und mittels Mobilitätsknoten, bei denen die unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel wie Bus, Bahn, E-Autos, Fahrräder etc. miteinander verbunden und aufeinander perfekt abgestimmt werden. So kommen die KärntnerInnen rasch, effizient und bequem an die gewünschten Ziele. Zusätzlich kommt mit dem Ausbau der S-Bahn noch mehr Bewegung in Kärntens Öffi-Landschaft“, so Lesjak und sagt weiter: „Dazu muss auch investiert und die für einen modernen Verkehr notwendige Infrastruktur geschaffen werden, schließlich soll Kärnten wieder nach vorne kommen. Der "Mobilitäts Masterplan 2035" bringt neue Arbeitsplätze und kurbelt die Wirtschaft nachhaltig und langfristig an. Genauso bringt er Leben und Bewegung in den ländlichen Raum.“

Dem fügt sie hinzu: „Es ist absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar, dass sich ausgerechnet die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung gegen diesen Mobilitätsmasterplan und die darin enthaltenen, für unser Bundesland dringend notwendigen, Wirtschaftsimpulse, wie etwa die Schaffung des Logistikknotens Fürnitz oder den Ausbau der Schieneninfrastruktur, aussprechen; überhaupt nachdem sie an der Erstellung dieses Masterplans mitgearbeitet und auch durchaus konstruktive Ideen und Vorschläge eingebracht haben.“

„Die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung haben versucht, mit kontextbefreiten, herausgepickten Details das gesamte Projekt madig zu machen“, sagt Lesjak und lässt ausrichten: „Mit einer fossilen und a priori alles ablehnenden Verhinderungshaltung wird Kärnten definitiv auf der Strecke bleiben.“

Lesjak fügt abschließend hinzu: „Die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung sehen nur die Kosten, nicht aber den Nutzen. Wo bleibt hier das wirtschaftliche Denken? Kosten und Nutzen sind gesamt zu betrachten. Ich appelliere dringend an die Wirtschaftskammer sowie die Industriellenvereinigung, hier keine unseriöse Polemik zu betreiben.“

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