ARBÖ begrüßt Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit!

Die Unfallzahlen zeigen die Dringlichkeit für weitere Initiativen auf.

Wien (OTS) - Im Jahr 2015 starben auf Österreichs Straßen 479 Verkehrsteilnehmer. Dies bedeutet ein Plus von 49 Todesopfern oder 11,4% gegenüber 2014. Die Anzahl der Verletzten sank um 304 Personen auf 47.336. „Diese Zahlen bestätigen“, so KR Mag. Gerald Kumnig, Generalsekretär des ARBÖ, „dass Maßnahmen notwendig sind, um die Zahl der verletzten und getöteten Verkehrsteilnehmer zu senken. Deshalb begrüßen wir die Initiative von Verkehrsminister Jörg Leichtfried zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.“

Konkret möchte der Minister bis 2020 die Anzahl der tödlich verletzten Verkehrsteilnehmer halbieren. Dafür wurde ein 100-Maßnahmen-Paket angekündigt, das im Herbst präsentiert werden soll. Einige der bereits bekannten Maßnahmen begrüßt der ARBÖ, wie Kumnig ausführt: „Raserei und Ablenkung sind die häufigsten Unfallursachen. Daher ist eine Kampagne, die auf die Unfallgefahren durch überhöhte Geschwindigkeit hinweisen, enorm wichtig. Und auch bei der Ablenkung wie Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung sind weitere Maßnahmen wünschenswert, insbesondere bei der jungen Zielgruppe, die, wie die Unfallstatistik zeigt, besonders gefährdet ist.“

Positiv bewertet der Autofahrerklub auch die Projekte rund um die Lkw-Verkehrssicherheit: „Wir hoffen, dass die Initiative Mobileye nach der Evaluierung positive Ergebnisse liefert und das Fördertool anschließend viele Lkw-Fahrer überzeugt, dieses Assistenzsystem in ihrem Fahrzeug zu installieren“, so KR Mag. Gerald Kumnig. Wie dramatische Unfälle in den vergangenen Wochen gezeigt haben, ist der tote Winkel extrem schwer einzusehen und birgt gerade für schwächere Verkehrsteilnehmer enorme Gefahren.

„Grundsätzlich sind sämtliche Maßnahmen, die die Verkehrssicherheit erhöhen, zu begrüßen. Allerdings warnen wir auch vor einer Überreglementierung und fordern Maßnahmen im Sinne einer nachhaltigen Bewusstseinsbildung“, so Kumnig abschließend.

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