Ottenschläger: Stadt Wien kann sich bei Pensionierungen vom Bund ein Scheibchen abschneiden

SPÖ-Wien darf sich nicht länger gegen die Reformierung des Pensionsrechtes in Wien stemmen

Wien (OTS) - "Auf der einen Seite verlangt die SPÖ für Betriebe einen Malus und somit mehr Belastung, wenn sie nicht genug ältere Arbeitnehmer beschäftigen, und gibt die Schuld an der hohen Arbeitslosigkeit den privaten Betrieben. Auf der anderen Seite schicken die Stadtwerke 800 Leute in Frühpension. Das kann es doch nicht sein", wundert sich ÖVP-Mandatar und Unternehmer Abg.z.NR Andreas Ottenschläger über die Doppelzüngigkeit. Aufgrund von Reformen im Bund gingen die Bediensteten im Jahr 2014 durchschnittlich mit 61 Jahren in Pension, während in Wien das Antrittsalter bei 57,3 Jahren lag. Mehr als 50 Prozent der Bediensteten gehen in Wien frühzeitig in Pension. Ottenschläger unterstreicht in diesem Zusammenhang, dass "die Stadt Wien die Pensionsreform des Bundes seit dem Jahr 2000 endlich umsetzen muss."

"Wenn man sich darauf hinausredet, dass diese frühzeitigen Ruhestände aus dem Budget der Wiener Stadtwerke selbst beglichen werden, dann wird sofort klar, dass jeder einzelne Kunde der Wien Energie, der Wiener Netze, der Wien Energie IT und der Wiener Stadtwerke Holding diese Praxis finanzieren muss. Somit zahlt beinahe jede Wienerin und jeder Wiener über Gebühren und den Strompreis die Zeche für diese längst überholte Personalpolitik", so Ottenschläger abschließend.

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