Forum Familienfreundlichkeit in Wien: Alles spricht für mehr Familienfreundlichkeit!

Informations- und Netzwerkveranstaltung in Wien – Überreichung des Key Visual an Partner und Unterstützer des Netzwerks „Unternehmen für Familien“ durch Familienministerin Karmasin

Wien (OTS) - „Familienfreundlichkeit ist der Schlüssel für Wachstum und die Zukunftsfähigkeit Österreichs. Aus diesem Grund habe ich 2015 die Initiative ‚Unternehmen für Familien‘ ins Leben gerufen, die dazu beitragen soll, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einer Selbstverständlichkeit zu machen und Österreich bei diesem Thema als Vorreiter zu positionieren. Denn mein Ziel ist es, Österreich bis 2025 zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen“, erklärt Familienministerin Sophie Karmasin im Zuge des heutigen Forum Familienfreundlichkeit. Höhere Motivation und Mitarbeiter/innen-Bindung sowie weniger Fluktuation und Krankenstände sind dabei nur einige positive Argumente, die sich durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen lassen. Vielmehr ist Familienfreundlichkeit aber auch ein zentraler Standort- und Wettbewerbsfaktor im Kampf um die besten Köpfe. Die Vereinbarkeit ist zudem bei der Jobauswahl bereits jetzt der zweitwichtigste Aspekt nach guter Bezahlung. „Es spricht alles dafür, dass wir uns gemeinsam für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen und Österreich noch familienfreundlicher machen“, betonte die Ministerin.

Mehr als 200 Teilnehmer/innen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft fanden sich in der Arena 21 im Museumsquartier zum Forum Familienfreundlichkeit ein. Damit setzt die Initiative „Unternehmen für Familien“ ihren erfolgreichen Weg als Hebel für eine familienfreundliche Gesellschaft in Österreich weiter fort.

Nach Informationsveranstaltungen in den Bundesländern Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich und Tirol fand mit dem Forum Familienfreundlichkeit in Wien der letzte Termin dieser Veranstaltungsreihe statt. Besonderes Highlight stellte die Präsentation des Key Visual dar, welches zukünftig das einzigartige Erkennungsmerkmal des Netzwerks „Unternehmen für Familien“ darstellen soll. Entworfen wurde der „Baum“, der Lebenswelten von berufstätigen Eltern mit ihren Kindern illustriert, von Schülerinnen und Schülern der Wiener Graphischen. Gemeinsam mit den „Key Visions“, die nach dem einjährigen Bestehen von „Unternehmen für Familien“ ins Leben gerufen wurden, um die Prinzipien des Netzwerks zu unterstreichen, wurde das Key Visual im Rahmen des Forums Familienfreundlichkeit in Wien an die anwesenden Partner der ersten Stunde und die Unterstützer überreicht. „Es freut mich sehr, dass unsere Initiative mit ihren bereits mehr als 280 Partnern nun dieses Wiedererkennungsmerkmal erhält und dass das Key Visual für die gesamte Kommunikation rund um das Netzwerk verwendet werden kann. Mit den Key Visions können wir unser Commitment zu Familienfreundlichkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Partnerschaftlichkeit, Motivation und Inspiration sowie Vernetzung noch einmal mehr konkretisieren“ so Karmasin nach der Vergabe des Key Visuals.

Familienfreundlichkeit zum Anfassen

Den besonderen Spirit des „Forum Familienfreundlichkeit“ machte aus, dass Unternehmerinnen und Unternehmer selbst zu Wort kamen und mit ihren Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen für Inspiration sorgten. Mit Prof. (FH) DI Dipl.-Wirtsch.-Ing. Michael Bartz von der IMC FH Krems gab ein Experte zu „New World of Work“ tiefe Einblicke, wie erfolgreiche Betriebe wirkungsvolle Rahmenbedingungen schaffen können, in denen Menschen Arbeit mit Sinn und Freude finden. Gründer und Geschäftsführer von FASresearch, Harald Katzmair PhD, führte in einem weiteren Statement das Netzwerk Familienfreundlichkeit in Österreich aus bzw. wie erfolgreiche Netzwerke funktionieren.

Viele der skizzierten Ansätze konnten auch prompt bei den Best-Practice-Unternehmen im darauf folgenden „Reality-Check“ beobachtet werden. Spannende Einblicke in die Praxis gaben dabei Dr. Sabine Bothe, HR-Leiterin bei der A1 Telekom Austria AG und DI Lisa Muhr, Geschäftsführerin von „Göttin des Glücks“ sowie Andrea Kaderschabek-Sledz, Vertreterin von Mondelez und Mag. Katharina Januschek von Unilever Austria. Dabei wurden verschiedene Zugänge zum Thema Familienfreundlichkeit sowie Initiativen und Projekte vorgestellt, die für eine bessere Vereinbarkeit sorgen und in der Praxis einfach umzusetzen sind. Schnell wurde klar: Es muss nicht immer der große Wurf sein. Denn mit einer familienfreundlichen Grundeinstellung können auch kleine Maßnahmen bereits viel Positives bewirken.

Abgerundet wurde das Forum Familienfreundlichkeit in Wien mit einer spannenden Talk-Runde, im Rahmen derer Einblicke, Ideen und Erfahrungen von Bundesministerin Dr. Sophie Karmasin, Mag. Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich und Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes unter Beteiligung des Publikums ausgetauscht wurden.

„Familienfreundlichkeit liegt eindeutig im Trend, das haben wir auch heute bei der Veranstaltung in Wien gesehen. Vor allem bin ich begeistert von der Fülle an Maßnahmen, die in der Praxis in den Unternehmen und Gemeinden bereits unter aktiver Einbindung aller Beteiligten gesetzt werden“, so die Familien- und Jugendministerin.

Mag. Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich führte aus, dass Familienfreundlichkeit für sie bedeutet, Familien auf allen Ebenen so weit als möglich zu unterstützen. Die Wirtschaft leistet dazu bereits einen großen Beitrag, denn über 80% der Einnahmen des Familienlastenausgleichsfonds stammen von der Wirtschaft. Wichtig sind aber auch Maßnahmen, die es ermöglichen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren, ohne dass der betriebliche Ablauf darunter leidet.

Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, betonte, dass Familienfreundlichkeit ein ganz klarer Wettbewerbsfaktor für eine Gemeinde sei. Dabei gehe es nicht nur um Maßnahmen für Kinder, sprich um Spielplätze, Kinderbetreuung oder Freizeitmöglichkeiten. Der Familienbegriff umfasst alle Generationen, heißt also auch: Bestmögliche Rahmenbedingungen für ältere Mitbürger/innen, Barrierefreiheit und ein ganzheitliches Angebot für alle Altersstufen. Jede/r Bürgermeister/in hat die „Familienfreundlichkeit“ ganz oben auf seiner/ihrer Agenda. Das höchst erfolgreiche Audit familienfreundlichegemeinde zeigt, wieviel in diesem Bereich möglich ist.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Familien und Jugend
Sven Pöllauer, M.A.
Sprecher der Bundesministerin
+43-1-71100-633404; Mobil: +43-664-320 96 88
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