Strahlende Sieger beim 31. Wiener Stadterneuerungspreis

Top Leistungen der Wiener Baumeister und Planer

Wien (OTS) - Zum 31sten Mal konnte die Landesinnung Bau Wien am 21. Juni 2016 den begehrten Preis vergeben. Die Sieger wurden vom Wiener Wirtschaftskammerpräsident Ing. Walter Ruck, Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig und Bauinnungsmeister Dr. Rainer Pawlick ausgezeichnet.

Den ersten Platz erzielte das Objekt Dingelstedtgasse 12, 1150 Wien, das durch das bewährte Team akp Architekten Kronreif_Trimmel & Partner ZT GmbH und Leyrer + Graf Baugesellschaft mbH wieder zu einem Schmuckstück des Viertels wurde. Die „klassische“ Sanierung umfasste nicht nur die Standardanhebung aller Wohnungen, den Ausbau des Dachgeschoßes und die Sanierung des Werkstättengebäudes im Hof (Backsteinarchitektur), sondern auch die Hofbegrünung und den Zubau eines Liftes (Glasschacht) bei barrierefreier Erreichbarkeit. Besonders hervorzuheben ist eine Novität bei den Erdgeschoßwohnungen, die durch ein spezielles feinmaschiges Netz vor den Fenstern einen ungetrübten Blick nach außen erlaubt aber keinen Einblick hinein. Der Bauherrin Frau Mag. Nina Bachinger ist es zu verdanken, dass aus einem ehemaligen Vorstadthaus in äußerst schlechtem Zustand ein attraktives Wohnhaus geworden ist, das alle Merkmale eines modernen Gebäudes aufweist.

Die R.S.Immobiliengesellschaft ließ das Objekt Klosterneuburger Straße 43 in 1200 Wien durch die Planer Praschl-Goodarzi Architekten ZT-GmbH und der Baufirma OBENAUF Generalunternehmung GmbH von Grund auf sanieren und ausbauen. Es ist gelungen, den Charakter des Gründerzeithauses zu bewahren und trotzdem viele Elemente eines modernen Baues aufzunehmen. Durch Wärmedämmmaßnahmen und dem Einbau neuer Fenster, konnte der Heizwärmebedarf mehr als halbiert werden. Von der Jury besonders gewürdigt wurde der erhebliche Aufwand, um einen barrierefreien Zugang für alle Nutzer zu ermöglichen, sowie der gelungene Kontrast von bestehender Straßenfronten und neuer Aufstockung.

Das Jugendstilgebäude in der Kreuzgasse 29 im 18. Bezirk wurde mit großem Einfühlungsvermögen saniert. Besonders gut gelöst wurde die Aufstockung des Straßentraktes durch Zurücksetzen des Geschoßes oberhalb des Kordongesimses. Die sehr dichte Bebauung wurde durch stufenweise Abzonung des Mitteltraktes aufgelockert. Dadurch ist es gelungen, einerseits diesen Wohnungen großzügige Terrassen zuzuordnen, andererseits die Belichtung – sowohl auf der eigenen Liegenschaft, als auch zum Nachbarn, maßgeblich zu verbessern. Trotz aufrechter Mietverhältnisse konnte eine erhebliche Zahl der Wohnungen saniert und Balkone im Hof zugebaut werden. Mit dem Zubau von Aufzügen, der Gestaltung der Höfe und der Wärmedämmung wurde das umfassende Sanierungsprogramm komplettiert. Verantwortlich für diese gelungene Revitalisierung sind, im Auftrag des Bauherrn Architekt Martin Schwanzer, das Planungsbüro Architekt DI Huber ZT-GmbH und die Baufirma A.M.S.M. Bau GmbH.

Der Wiener Stadterneuerungspreis war wieder Bühne für hochwertige und qualitätsvolle Arbeiten unserer heimischen Baumeister und Planer. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass Wien seit Jahren immer wieder zur Weltstadt mit höchster Lebensqualität gekürt wird.

Weitere Informationen, Siegerfotos und Videos finden Sie
unter www.stadterneuerungspreis.wien

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