FPÖ-Bösch: Freiheitliche Oppositionspolitik macht sich bezahlt

Wichtige Struktur des Österreichischen Bundesheeres bleibt erhalten

Wien (OTS) - Nach der heutigen Ausschusssitzung resümierte der Obmann des Landesverteidigungsausschusses und Wehrsprecher der FPÖ NAbg. Dr. Reinhard E. Bösch: „Die Richtigkeit der FPÖ-Forderungen nach Erhaltung der Grundstruktur des Heeres wird durch die Politik von Verteidigungsminister Doskozil bestätigt. Der Erhalt u. a. der Kasernen in Bleiburg, Horn, Freistadt, Tamsweg und Lienz sowie der Hubschrauberstützpunkte in Klagenfurt und Vomp und die Sicherstellung des Weiterbestands der Militärmusiken als wichtige Form der Öffentlichkeitsarbeit der Militärkommanden, kann aber nur ein Anfang sein.“

In der generellen Aufwertung der Militärkommanden mit Milizverantwortung und Unterstellung eines präsenten Jägerbataillons sieht Bösch eine Stärkung der regionalen Einsatzmöglichkeiten des Bundesheeres vor allem in Bezug auf Assistenzfähigkeit, nicht nur bei Katastrophen, sondern auch bei Terrorangriffen, die jederzeit zu befürchten sind. „Die notwendigen Neuaufstellungen von Verbänden und Einheiten muss genauso finanziell sichergestellt werden wie die Verbesserung der Gehaltsstruktur aller Soldaten, vor allem aber der Gruppenkommandanten“, so Bösch weiter.

Neben einem glaubwürdigen Sanitätskonzept brauche es die umfassende Erneuerung allen Geräts und der Ausrüstung. Erste Priorität allerdings müsse die Zuführung von Kraftfahrzeugen haben, um die Truppe überhaupt wieder beweglich zu machen.

Die vier neuen großen Verbände, die künftig die Speerspitze des österreichischen Bundesheeres bilden werden, müssten, so Bösch, ausreichend ausgestattet und aufgebaut sein. Es seien überall mindestens drei Kampfelemente notwendig, so benötige das „Kommando schnelle Einsätze“ u. a. ein Kampfpanzerbataillon (Erhaltung des Panzerbataillons 33!), das „Kommando Gebirgskampf“ u. a. ausreichend hochgebirgstaugliche Bataillone und die „Leichte Brigade“ u. a. moderne Luftfahrzeuge.

Weiters fordert Bösch den Minister auf, nicht nur seine Ministervorgänger und ihre Konzepte Lügen strafend für eine kurzfristige Konjunktur zu sorgen, sondern an dem Ziel, pro Jahr ein Verteidigungsbudget von mindestens einem Prozent des BIP zu verlangen, festzuhalten.

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