FPÖ-Kickl: Verdacht liegt nahe, dass SPÖ und ÖVP Asylwerbern sukzessive Tür und Tor in den Arbeitsmarkt öffnen wollen

Wien (OTS) - „Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte haben bereits einen Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Ausweitung der Möglichkeiten der gemeinnützigen Arbeit für Asylwerber darf nicht zusätzlich noch private Anbieter und heimische Arbeitnehmer konkurrenzieren und sie darf keinesfalls der erste Schritt für die generelle Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber sein. In Kenntnis der Regierungspolitik besteht aber die berechtigte Sorge, dass SPÖ und ÖVP versuchen, unter dem Deckmantel von Integration und ‚Gemeinnützigkeit‘ sukzessive jetzt auch noch Asylwerbern zu Lasten der Österreicher Tür und Tor in den Arbeitsmarkt zu öffnen“, warnte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. „Unvergessen sind die Bilder des letzten Jahres, als das Bundesheer zur Catering-Firma für Flüchtlinge umfunktioniert wurde und Grundwehrdiener für Putztätigkeiten eingesetzt wurden. Es gibt Tätigkeiten in Zusammenhang mit der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Asylwerbern, die man Asylwerbern im Sinne einer Eigenleistung übertragen müsste“, so Kickl.

„Woher der Wind aber wirklich weht, haben wir ja schon letzte Woche gesehen: Dank SPÖ und ÖVP können Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte nun ohne den Nachweis eines Berufs- oder Bildungsabschlusses zu einer staatlich anerkannten Qualifikation kommen. Mit dem angeblichen ‚Integrationspaket‘ zäumt die Regierung das Pferd zusätzlich von der Asylwerber-Seite auf. Damit nehmen SPÖ und ÖVP die heimischen Arbeitnehmer von beiden Seiten in die Zange. Zusätzlich fließen noch zig Millionen österreichisches Steuergeld in Qualifikationsmaßnahmen von Asylwerbern, wie etwa Deutschkurse. Es wäre das Mindeste, dass der Staat von ihnen im Falle einer Arbeitsaufnahme diese Kosten zurückverlangt“, so Kickl.

„Als nächstes werden uns SPÖ und ÖVP dann auch noch erklären, dass sich eine gemeinnützige Tätigkeit eines Asylwerbers natürlich positiv auf das Asylverfahren auswirken müsse – dann haben sie das Asylrecht vollends ad absurdum geführt. SPÖ und ÖVP haben anscheinend vergessen, was Asyl wirklich bedeutet: Es bedeutet Schutz auf Zeit, es bedeutet nicht das Recht auf schrankenlose Zuwanderung inklusive Ausbildungsmaßnahmen und Arbeitsplatz auf Kosten der Österreicher“, warnte Kickl.

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