Mödlhammer erfreut über Erleichterungen bei Registrierkassenpflicht

„Intensive Bemühungen des Gemeindebundes waren erfolgreich“

Wien (OTS) - Erleichtert zeigte sich heute, Dienstag, Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer über die Erleichterungen bei der Registrierkassenpflicht, die von der Bundesregierung im Ministerrat beschlossen wurden. „Ich bin froh, dass man hier zur Vernunft gekommen ist und die Vereine und Freiwilligenorganisationen nicht über Gebühr belastet werden“, so Mödlhammer. „Wir haben uns in den letzten Wochen und Monaten mit viel Kraftaufwand dafür eingesetzt, dass es zu diesen Erleichterungen kommt. Es ist gut, dass das jetzt zu einem positiven Ende gekommen ist.“

Die nun präsentierten Regeln seien einigermaßen einfach verständlich und auch anwendbar, so Mödlhammer. „Es wird natürlich jetzt auch darum gehen, dass der einfache und durchschaubare Vollzug sichergestellt ist“, so der Gemeindebund-Chef. „Ich vertraue hier auf einen maßvollen Zugang der Finanzbehörden.“

Dank sprach Mödlhammer in diesem Zusammenhang den beiden ressortzuständigen Ministern Hans Jörg Schelling und Reinhold Mitterlehner aus. „Beide haben bis zuletzt Gesprächsbereitschaft und Verständnis für gerechtfertigte Anliegen gezeigt“, so Mödlhammer. „Allen Beteiligten ist offenbar im letzten Moment klar geworden, dass es hier um die Zukunft der Freiwilligenarbeit in unserem Land geht. Niemand hätte etwas von diesen neuen und strengen Regeln gehabt, wenn dadurch weite Teile der Freiwilligenarbeit, aber auch der klein strukturierten Wirtschaft gefährdet gewesen wären. Die Salzburger Almbauern haben in den letzten Wochen sehr deutlich klargemacht, dass das für sie ein Grund gewesen wäre, dass sie den Betrieb einstellen müssen.“

Der Gemeindebund werde nun sehr sorgfältig beobachten, ob und wie die neuen Regeln in der Praxis tatsächlich funktionieren. „Ein guter Grundstein ist aber gelegt, er ermöglicht Vereinen, Feuerwehren, anderen gemeinnützigen Einrichtungen und den kleinen Wirtschaftstreibenden einen zumutbaren Aufwand bzw. die nötigen Freiheiten.“

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