Vorarlbergs Wirtschaft auf stabilem Wachstumskurs

LH Wallner und LSth. Rüdisser: Wirtschaftsbericht 2015/16 zeigt positive Perspektiven auf – Chance auf Trendwende am Arbeitsmarkt

Bregenz (OTS) - (VLK) – Trotz gedämpfter Weltwirtschaft und einer nur schwachen Konjunkturerholung im Euro-Raum hält Vorarlbergs Wirtschaft weiter einen stabilen Wachstumskurs. Das zeigt der Vorarlberger Wirtschaftsbericht 2015/16. Mit +1,6 Prozent wurde im letzten Jahr erneut ein Top-Wert im Bundesländervergleich erzielt. Landeshauptmann Markus Wallner, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Wirtschaftskammer-Direktor Helmut Steurer orteten bei der Präsentation des Berichts im Pressefoyer am Dienstag, 21. Juni, auch für das laufende Jahr gute wirtschaftliche Perspektiven, aber auch Herausforderungen.

Die positive Entwicklung 2015 in Vorarlberg war breiter getragen als im Jahr davor. Neben einer weiteren Zunahme der Industrieproduktion verzeichneten auch Gewerbe und Handwerk positive Indexwerte. Für Vorarlbergs Einzelhandel gab es wieder ein Umsatzplus und die Baubranche konnte den Produktionswert nochmals steigern. Der Tourismus verbuchte Spitzenergebnisse im Sommer und im Winter.

Landeshauptmann Wallner zeigte sich angesichts dieser Ergebnisse und der verfügbaren Daten für das 1. Quartal 2016 optimistisch:
"Vorarlberg hat heuer – vielleicht als einziges Land in Österreich – die Chance, eine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen." Entscheidend dafür, dass sich Wirtschaftswachstum und Beschäftigung gut entwickeln können, sei es dafür zu sorgen, dass den Unternehmen auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen. Darüber hinaus gelte es im Budget neben den nötigen Ausgaben für Soziales und Gesundheit weiter die nötigen Spielräume zu wahren, um in konjunkturbelebende Bereiche wie Infrastruktur, Bildung und Forschungsprogramme zu investieren.

Für Landesstatthalter Rüdisser ist die Tatsache, dass Vorarlberg im Wachstums-Ranking der österreichischen Länder in den letzten fünf Jahren einmal Platz 3, zweimal Platz 2 einnahm und zweimal an der Spitze stand, ein klarer Beleg, "dass sich unsere Unternehmen im Wettbewerb hervorragend positionieren konnten". Rüdisser hob insbesondere hervor, dass Vorarlberg bei der Eigenkapitalquote der Betriebe deutlich über dem Österreich-Schnitt liegt: "Das bedeutet Umsatz und Ertrag, aber vor allem auch die Möglichkeit, weiter in das Unternehmen zu investieren."

Auch WK-Direktor Steurer unterstrich die starke Leistungsperformance der Vorarlberger Unternehmen, gleichzeitig machen internationale Rankings laufend auf wettbewerbshemmende Faktoren – etwa die hohen Steuern in Österreich – aufmerksam. Die ausdrückliche Unterstützung seitens der Kammer findet das Engagement des Landes Vorarlberg in Sachen Bürokratieabbau: "Wir befürworten alle Bemühungen, Effizienzsteigerungen zu erreichen und sich auch mit erfolgreichen ausländischen Regionen in Standortvergleichen zu messen."

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