Registrierkasse: Forderung des Österreichischen Weinbauverbandes wird umgesetzt

Schmuckenschlager: Bürokratie darf gesellschaftliches Landleben nicht gefährden

Wien (OTS) - Der Österreichische Weinbauverband hat sich massiv für eine praktikable Umsetzung der Registrierkassen- sowie Belegerteilungspflicht eingesetzt und zeigt sich erfreut über den Durchbruch. "Die heute im Ministerrat beschlossenen Entschärfungen zur Registrierkassenpflicht bestätigen die Bedenken und den monatelangen Einsatz des Österreichischen Weinbauverbandes. Es freut mich sehr, dass sich die Bemühungen sowie die zahlreichen Gespräche gelohnt haben und die Politik mit Einsicht ein positives Zeichen nach außen setzt. Durch die Vereinfachung der 'Kalte-Hände-Regelung' wird die Forderung des Weinbauverbandes zur Rettung der österreichischen Brauchtumsfeste, umgesetzt", so Johannes Schmuckenschlager, Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes.

Bei der sogenannten "Kalte-Hände-Regelung" müssen künftig Umsätze, die im Freien gemacht werden, nicht mehr mit den Umsätzen des Hauptbetriebes zusammengerechnet werden. "Umsätze im Freien" sind somit bis 30.000 Euro von der Registrierkassenpflicht befreit und können mittels Kassasturz aufgezeichnet werden.

"Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn in unzähligen Bereichen der heimischen Wirtschaft ist die Grenze der Zumutbarkeit erreicht. Die Entschärfungen bei den bäuerlichen Brauchtumsfesten, Vereinen, Wirten, Feuerwehren und Pfarren waren unumgänglich, denn es kann nicht sein, dass wir das gesellschaftliche Leben am Land durch gesetzliche Konstruktionen abschaffen. Die Bürokratie darf die Wertschöpfung und Lebensqualität im ländlichen Raum nicht gefährden", betont Schmuckenschlager erneut.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Weinbauverband Österreich
Tel.-Nr. 01/53441-8553
E-Mail: j.glatt@lk-oe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIM0003