Wehsely: Flüchtlinge brauchen ganzheitliche Integrationsbegleitung ab dem 1. Tag

Wiener Stadträtin begrüßt das Integrationspaket der Bundesregierung

Wien (OTS) - Von einer raschen Integration profitieren nicht nur die Flüchtlinge selber, sondern auch die Österreicherinnen und Österreicher. Mit dem Integrationspaket schlägt die Bundesregierung die richtige Richtung ein und bietet notwendige und wichtige Integrationsmaßnahmen", so die Wiener Sozialstadträtin Sonja Wehsely. "Wir haben in Wien bereits im Herbst vergangenen Jahres Integrationsmaßnahmen bereits für AsylwerberInnen geöffnet. Mit dem 'StartWien' Programm wird bereits jeder Asylwerber von Anfang an begleitet, in den Bereichen Sprache, Bildung und Ausbildung gefördert und bei der raschen Integration unterstützt. Die Verfahren dauern immer noch zu lange, diese Wartezeit wollen und müssen wir sinnvoll nutzen, damit sichern wir auch einen besseren Start wenn das Asylverfahren abgeschlossen ist", so die Stadträtin.

Mit dem erst kürzlich präsentierten „StartWien“-Programm bekommen alle AsylwerberInnen ab dem 1. Tag Orientierung, Sprache und Qualifikation angeboten. "Unser Motto lautet: fördern und fordern, in diesem Sinne bieten wir den AsylwerberInnen Chancen und Perspektiven ab dem 1. Tag, diese müssen im Gegenzug auch angenommen werden", so Wehsely. "Dazu zählen natürlich auch Deutschkurse, die es bereits für AsylwerberInnen braucht, hier setzt Wien bereits früh den Hebel für eine erfolgreiche Integration an."

Dass der Wille und das Engagement bei den Flüchtlingen groß ist, zeige auch das Projekt der gemeinnützigen Tätigkeit in Wien. Rund 200 AsylwerberInnen sind derzeit in den verschiedensten Bereichen tätig. Die Tätigkeitsbereiche sind unter anderem Landschaftspflege, Betreuung von Park- und Sportanlagen, Unterstützung in der Administration, Mitarbeit in Betreuungseinrichtungen für ältere oder kranke Personen, Tätigkeiten in Sozialeinrichtungen, bei Sport- und Kulturveranstaltung sowie Natur-, Umwelt-, Arten- und Tierschutz. "Gemeinnützig tätig zu sein, macht deshalb absolut Sinn. Es fördert den Integrationsprozess und die gegenseitige Solidarität. Es freut mich, dass hier der Bund nun mehr Möglichkeiten schafft, damit AsylwerberInnen ihre Zeit sinnvoll nutzen können und gleichzeitig etwas an die Gemeinschaft zurückgeben können."

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