Franz Eßl: Die bürokratischen Hürden für die Almwirtschaft werden fallen!

Salzburger ÖVP-Abgeordneter begrüßt Lösung für Almbauern im heutigen Ministerrat

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Almwirtschaft ist vor allem für den ländlichen Raum eine wichtiger Impulsgeber im heimischen Tourismus, aber auch ein notwendiges zusätzliches Standbein für viele bäuerliche Familienbetriebe. "Die bürokratischen Hürden, die aufgrund der verschärften Regelungen bei der aktuellen Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht für Almbauern entstanden wären, werden fallen", zeigte sich heute, Dienstag, der ÖVP-Abgeordnete Franz Eßl erfreut über den Beschluss im Ministerrat. Nun steht einem Beschluss im kommenden Finanzausschuss bzw. beim Plenum des Nationalrates Anfang Juli nichts mehr im Wege.

Mit diesen Maßnahmen ist gewährleistet, dass die heimischen Almbauern ihre Almhütten aufrechterhalten und das notwendige Angebot für die Wanderer auch in Zukunft bereitstellen können. Denn sie fallen künftig nicht mehr unter die Registrierkassenpflicht, wenn sie weniger als 30.000 Euro Umsatz machen. Außerdem gilt künftig die bereits in der Praxis bewährte Kalte-Hände-Regelung bei der Aufzeichnung von Tageseinnahmen, die außerhalb von festen Räumlichkeiten gemacht werden. "Meine Forderungen für die Absicherung einer flächendeckende Bewirtschaftung unserer Almen wurden damit zur Gänze erfüllt", dankt Eßl auch dem Salzburger Landeshauptmann Haslauer, der "uns in dieser Sache massiv unterstützt hat".

Erleichterungen für Vereine Erfolg für soziales Engagement

Die ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen hat bei uns hohe Tradition. "Das fördert das Gemeinwesen und stärkt den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft", sieht Eßl auch in den Erleichterungen, die nun für gemeinnützige Vereine durchgesetzt werden konnten, einen Erfolg für die vielen Menschen, die in ihrer Freizeit soziales Engagement zeigen. „Gerade im ländlichen Raum sind es Vereine wie etwa die örtliche Feuerwehr, der Musik- oder Fußballverein, die den Zusammenhalt aber auch die Weiterentwicklung in einer Gemeinde prägen. Nun können sie ohne große Veränderungen weiterhin ihre Feste organisieren und so das Landleben bereichern", zeigt sich der ÖVP-Abgeordnete erfreut.
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