Korosec: Beamten-Staatssekretärin muss Wiener Frühpensionskartell abdrehen

Reformverweigerung muss sich beim kommenden Finanzausgleich negativ auswirken!

Wien (OTS) - Zur aktuellen Frühpensionierungswelle von 800 Wiener Beamtinnen und Beamten hält LAbg. Ingrid Korosec, Bundesvorsitzende des Österreichischen Seniorenbundes, heute fest:

„In den vergangenen rund zwei Jahrzehnten wurden laufend Pensionsreformen vorgenommen. In ganz Österreich werden seither auch die Pensionssysteme der Beamten an jene der Arbeiter und Angestellten in flotten Schritten angeglichen. In ganz Österreich? Nein! Wien hält sich weiter nicht an die entsprechenden Staatsverträge und schickt nun erneut 800 Menschen in Frühpension – mit weniger erforderlichen Dienstjahren als in jedem anderen österreichischen Pensionssystem, dafür mit mehr Nettoersatzrate als Pension. Die Österreicherinnen und Österreicher haben genug vom Wiener Frühpensionskartell, für das ja alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler aufkommen müssen. Ich fordere die zuständige Beamten-Staatssekretärin auf: Sorgen Sie für Ordnung im Wiener System, dem Sie bis vor wenigen Wochen selbst angehört haben! Wer die zugesagten Reformen nicht zeitgerecht umsetzen will – wie eben Wien bei den Beamtenpensionen – dem müssen die dadurch verursachten Mehrkosten in dreistelliger Millionenhöhe im Rahmen des neuen Finanzausgleiches eben abgezogen werden! Nur so werden wir die von den Menschen schon lange eingeforderte Harmonisierung der Pensionssysteme endlich in ganz Österreich schaffen!“

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