Kindernotdienst: Angebot bald auch im Kaiser-Franz-Joseph-Spital

Ausbau wurde von der Landeszielsteuerungskommission beschlossen

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und die Stadt Wien bauen die medizinische Versorgung für Kinder und Jugendliche weiter aus. Konkret startet im Herbst rechtzeitig vor der Grippewelle im Kaiser-Franz-Joseph-Spital (KFJ) ein weiterer Kindernotdienst (KiND), wie er bereits im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) angeboten wird. Das wurde in der heutigen Sitzung der Landeszielsteuerungskommission beschlossen.

Mit dem Angebot werden die Kinder-Notfallambulanzen der jeweiligen Krankenhäuser an Wochenenden und Feiertagen entlastet, da diesen eine kinderärztliche Ordination vorgelagert ist. Die dort diensthabenden Kinderärztinnen und –ärzte entscheiden, ob die kleine Patientin oder der kleine Patient von ihnen selbst oder den Kolleginnen oder Kollegen der Notfallambulanz behandelt werden soll. Für die Familien hat das kürzere Wartezeiten zur Folge.

„Mit der Ausweitung entlasten wir tausende Familien, die am Wochenende oder an Feiertagen mit ihren Kindern zum Arzt müssen“, betont WGKK-Obfrau Ingrid Reischl, die hinzufügt, dass 2015 rund 4.700 junge Patientinnen und Patienten von den Ärztinnen und Ärzten des Kindernotdienstes behandelt wurden. „Die Kosten von 160.000 Euro wurden bisher zur Gänze von uns übernommen“, so Reischl. Der Ausbau im KFJ kostet ebenso viel. Ab sofort teilen sich die WGKK und die Stadt Wien in beiden Fällen die Finanzierung.

Stadträtin Sonja Wehsely: „Mit dem Kindernotdienst wird eine Lücke in der Versorgung von Kindern geschlossen. Die Wartezeiten an Wochenenden und Feiertagen werden durch diesen Notdienst deutlich reduziert. Für besorgte Eltern ist es nicht immer einfach festzustellen, ob plötzlich auftretende Beschwerden bei ihren Kindern Symptome einer leichteren oder doch einer schwereren Erkrankung sind. Mit dem Kindernotdienst kann rasch Gewissheit gewonnen werden, ob eine weitere Behandlung, die Zuweisung zu einem niedergelassenen Kinderarzt oder gar eine stationäre Aufnahme notwendig ist.“

Reischl abschließend: „Ich bin glücklich, dass wir das Kaiser-Franz-Joseph-Spital als Projektpartner gefunden haben. Es gibt nun zwei Anlaufstellen und die Familien im Süden der Stadt ersparen sich lange Anfahrtswege.“

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