18. Roland Berger Summernight Symposium: „Re-Industrialisierung durch Digitalisierung“

Rund 400 Unternehmer und Opinion Leader folgten der Einladung; Hochkarätige Experten diskutieren Auswirkungen der Digitalisierung

Wien (OTS) - Unter dem Titel „Re-Industrialisierung durch Digitalisierung – Chance oder Bedrohung für Europa“ fand am 20. Juni im Wiener Gartenpalais Liechtenstein das 18. Summernight Symposium von Roland Berger statt. Hochkarätige Experten wie Wilhelm Molterer, Geschäftsführender Direktor des Europäischen Fonds für Strategische Investitionen Herbert Ortner, CEO der Palfinger AG Walter Rothensteiner, Vorsitzender des Vorstands Raiffeisen Zentralbank Österreich AG
oder Margarete Schramböck, CEO, A1 Telekom Austria diskutierten vor über 400 Top-Entscheidungsträgern aus Industrie, Wirtschaft und Finanz über die Rolle Europas im Digitalisierungsprozess.

„Die Digitalisierung verändert bestehende Geschäftsmodelle rasant und die klassischen Finanzierungsformen von Unternehmen funktionieren in vielen Fällen nicht mehr. Performance-Themen werden immer wichtiger und es entstehen neue Formen von Arbeitsteiligkeit und Leadership, die nach neuen Unternehmensstrukturen und Strategien verlangen. Kurz, die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und auch die Unternehmen", eröffnete Prof. Roland Falb, Managing Partner von Roland Berger Wien das Symposium. Die Expertenrunde lieferte sich eine spannende Diskussion über Auswirkungen, notwendige Veränderungen und Möglichkeiten, die die Digitalisierung mit sich bringt. Dr. Vladimir Preveden, Co-Managing Partner von Roland Berger Wien brachte seine Erfahrung von Digitalisierungsprojekten bei Industrie- und Dienstleistungskunden ein: „Besonders im Hinblick auf die Herausforderungen der Digitalisierung werden Reorganisation und zukunftsorientierte Vertriebskonzepte für unsere Kunden immer bedeutender, um weiterhin am Markt erfolgreich zu sein. Hier besteht ein erhöhter Beratungsbedarf und innovative Konzepte sind gefordert.“

„Die Digitalisierung ist absolut erforderlich, um intelligentes Wachstum zu fördern und unsere auf Wissen und Innovation basierende Wirtschaft weiter zu entwickeln. Wenn wir das wirtschaftliche Potential in Europa voll ausschöpfen wollen, dann brauchen wir einerseits verlässliche und leistungsfähige Breitband- und Mobilfunknetze zur Übertragung großer Datenmengen“, betont Wilhelm Molterer, Geschäftsführender Direktor des Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI), in seinem Eröffnungsstatement, und weiter: „Gleichzeitig müssen wir die Chancen ergreifen, die sich mit der Digitalisierung der industriellen Produktion und den dazugehörenden Dienstleistungen bieten. Europa gehört schließlich zu den führenden Anbietern von Maschinen und Anlagen. Wir müssen das sehr ernst nehmen und massiv in diese Technologien investieren. Mit EFSI, der im Zentrum der europäischen Investitionsoffensive steht, unterstützt die Europäische Investitionsbank, dass die Digitalisierung allen Bereichen der Wirtschaft zugutekommt und auch solche Regionen erreicht, die außerhalb der Ballungszentren liegen.“

„Wir sind keine Unternehmer, wenn wir die Digitalisierung nicht als Chance begreifen“, betont Herbert Ortner in seinem Eingangsstatement. Digitalisierung ermöglicht mehr Geschäft und höhermargige Umsätze, bietet mehr Kundennutzen und engere Kundenbindung, erfordert aber eine andere Führung und Organisation des Unternehmens, wie der CEO der Palfinger AG erklärt. „Die Mitarbeiter müssen die Ziele genau kennen, das Unternehmen mit einer Sprache sprechen. Digitalisierung erfordert andere Hierarchien und mehr Flexibilität, auch geteilte Verantwortung, die dann auf mehreren Schultern lastet“, so Herbert Ortner.  

Das digitale Zeitalter sieht Walter Rothensteiner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, als unverrückbares Faktum. „Es liegt an uns, wie wir damit umgehen. Für unsere Kunden gewinnt die örtlich und zeitlich unabhängige Erledigung von Bankgeschäften stark an Bedeutung. Die Nachfrage nach digitalen Services ist groß. Unser Angebot bei Raiffeisen ist die 'Digitale Regionalbank'. In den nächsten drei Jahre investieren wir 70 Millionen Euro und forcieren den Multikanalvertrieb sowie die Vernetzung von regionaler und digitaler Präsenz", so Rothensteiner.


Veränderte Kundenbedürfnisse sieht auch Margarete Schramböck, CEO der A1 Telekom Austria als Herausforderung für die Zukunft: „Intelligente Netze sind die Basis für den Industriestandort Europa, unsere Telekommunikationsleistungen werden zunehmend zu einem Bestandteil der Wertschöpfung unserer Kunden. Diese veränderte Kundenbeziehung optimal zu gestalten, sehe ich als eine wesentliche Aufgabe für uns“, erklärt Margarete Schramböck in ihrem Eingangsstatement.

Traditionell folgte im Anschluss an das Roland Berger Summernight Symposium das Sommernachtsfest im Garten des Palais Liechtenstein. „Für die anwesenden Entscheidungsträger der heimischen Wirtschaft ist das Sommernachtsfest seit Jahren eine willkommene Gelegenheit zum Networking und Meinungsaustausch“, so Prof. Roland Falb. Unter den über 400 Gästen waren unter anderem Petra Stolba (Österreich Werbung), Dr. Alois Ecker (Vorstandsdirektor Energie Burgenland), Dr. Michael Fischer (Geschäftsführer SMATRICS) und viele weitere Gäste namhafter Unternehmen. 

Weitere Fotos der Veranstaltung finden Sie unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7821

Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 36 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 50 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 220 Partnern.

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