Wiener SPÖ Frauen unterstützen Kampagne gegen Hass im Netz

#solidaritystorm gegen Hasspostings unterstützen: https://actions.aufstehn.at/solidaritystorm

Wien (OTS/SPW) - Corinna Milborn (Puls 4), Ingrid Thurnher (ORF), Hanna Herbst (Vice) und Barbara Kaufmann (freie Journalistin) sprechen im „Falter“ offen über die Hassbotschaften, die Drohungen und die sexualisierte Gewalt, die sie über sich ergehen lassen müssen, wenn sie öffentlich ihre Meinung sagen. Sie thematisieren das, was Journalistinnen, Aktivistinnen, Managerinnen, Politikerinnen und anderen Frauen tagtäglich widerfährt. „Wer heutzutage als Frau aufsteht, muss fast schon damit rechnen, angegriffen zu werden. Damit muss Schluss sein. Als Wiener SPÖ Frauen stehen wir gemeinsam auf und sagen ‚Es reicht!‘. Wir laden alle ein, sich dieser Kampagne anzuschließen und auf https://actions.aufstehn.at/solidaritystorm für eine offene Gesellschaft einzutreten“, betont die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Berger-Krotsch am Montag.****

Bereits tausende Menschen unterstützen unter den Hashtags #solidaritystorm, #aufstehn und #unsreichts die Kampagne, über 11.000 haben bereits unterschrieben.

Nicht nur virtuell wird Hass gegen Frauen gesät, sondern auch in der realen Welt. Hass trifft Frauen immer dann, wenn sie Männerdomänen kommentieren bzw. in Männerdomänen eindringen. „Frauen wird dann nachgesagt, dass sie lügen, zensieren, ahnungslos oder verrückt sind, ihre Arbeit fehlerhaft und deshalb sofort zu vernichten ist oder sie eine Gefährdung für die öffentliche Ordnung darstellen. Oder natürlich: Dass sie als Frau schlichtweg nicht geeignet sind für den Job. Aktuelles Beispiel sei dabei zum Beispiel auch die Sport-Moderatorin des ZDF, Claudia Neumann.“ Zum ersten Mal kommentiert eine Frau die Fußball EM-Spiele und erntet dafür unzählige missbilligende User-Kommentare auf den Facebook-Seiten des ZDFs.

„Stärken wir gemeinsam den Betroffenen den Rücken. Ganz egal ob selbst betroffen oder nicht, egal ob Frau oder Mann – zeigen wir, wer wir sind: Eine Gesellschaft, die stolz auf couragierten Frauen ist und die sexualisierte Gewalt nicht toleriert! Schließen wir uns gemeinsam dieser Solidaritätserklärung an!“, schloss Berger-Krotsch.

Jetzt unterschreiben unter:
https://actions.aufstehn.at/solidaritystorm
(Schluss) nk

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