VP-Korosec ad KAV: Das Nachtdienstrad im SMZ Ost muss auf alle Fälle bleiben

Zentrale Notfallaufnahmen sind das Herzstück an jedem Spitalsstandort – Wer hier kürzt, ruiniert das System

Wien (OTS) - „Ich bin empört, wie leichtfertig man im Management des KAV mit der Kürzung von Diensträdern umgeht. Das ist weder im Sinne der beschäftigten Ärztinnen und Ärzte und erst recht eine Zumutung für die Wiener Patientinnen und Patienten“, erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien LAbg. Ingrid Korosec zur geplanten Streichung von Nachtdiensträdern in den Spitälern. So soll etwa ab 1. September im SMZ Ost ein Nachtdienstrad komplett gestrichen werden und ausschließlich ein 12,5 Stunden-Dienst absolviert werden.

Die VP-Gesundheitssprecherin erinnert in diesem Zusammenhang an die konkreten Abmachungen zwischen der Stadt Wien, der Gewerkschaft und der Wiener Ärztekammer bezüglich des neuen Arbeitszeitmodells. So können die Nachtdienste entweder durch 12,5 Stunden-Dienste oder durch verlängerte Dienste mit 25 Stunden geleistet werden, wobei der Dienstantritt spätestens um 20 Uhr erfolgen muss. Außerdem sind die Dienstpläne individuell auf Abteilungs- und Institutsebene nur nach vorheriger Anhörung ALLER betroffenen Ärztinnen und Ärzte sowie der Zustimmung der örtlichen Personalvertretung zu erstellen.

„Wenn man die genannten Parameter genau einhält, dann ist es absolut unverständlich, dass man am SMZ Ost genau das Gegenteil umsetzt, indem ein Nachtdienstrad komplett gestrichen wird! Wir verlangen umfassende Aufklärung, wie es zu so einer Entscheidung gekommen ist. Es kann nicht sein, dass die Umsetzung der EU-Arbeitszeitrichtlinie in einem derartigen Chaos endet“, so Korosec abschließend.

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