Stronach/Lugar: Endlich reagiert die Koalition auf TS-Forderung einer klaren Asyl-Linie

Verheerende Arbeitsmarktsituation erfordert dringenden Handlungsbedarf und keinen weiteren Zuzug in die soziale Hängematte

Wien (OTS) - „Die Forderung, dass weniger Flüchtlinge nach Europa kommen können, sowie die Errichtung von Wartecamps in Nordafrika haben wir schon vor Monaten der Regierung unterbreitet. Endlich gibt es hier die dringend notwendige Reaktion der Koalition und unsere Forderungen werden aufgegriffen“, zeigte sich Team Stronach Klubobmann Robert Lugar erfreut über die Einigung einer gemeinsamen Asyllinie der Minister, Kurz, Sobotka und Doskozil.

Wie Innenminister Sobotka via Interview in einer Tageszeitung mitteilte, würde er die Notverordnung gerne so schnell wie möglich einsetzen, um die Obergrenze einzuhalten. „Auch der Innenminister hat die Gefahr, dass immer mehr Leute nach Österreich drängen erkannt. Angesichts der verheerenden Arbeitsmarktsituation müssen wir hier dringend handeln, denn die österreichische Bevölkerung und deren Sicherheit hat oberste Priorität“, so Lugar im Angesicht der Berichterstattung über die Vorfälle allein an diesem Wochenende. Laut Frontex-Direktor Klaus Rösler rechnet man damit, dass alleine in diesem Jahr rund 300.000 Flüchtlinge per Boot aus Libyen über das Mittelmeer in die EU kommen. „Wenn hier nicht ehe baldigst reagiert wird, werden diese Menschenmassen unser bestehendes System nachhaltig gefährden bzw. beschädigen“, warnte Lugar.

„Außerdem müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Personen, die bereits in Österreich sind gemeinnützige Arbeit verrichten können und damit ihren Beitrag für sämtliche Zuwendungen die sie erhalten leisten“, mahnte Lugar und verwies abermals auf die zusätzliche Team Stronach Forderung nach einer Ausweisung anerkannter Flüchtlinge in der Arbeitslosenstatistik. „Diese Transparenz ermögliche es, Integrations- und Schulungsmaßnahmen gezielter einzusetzen. Außerdem soll darauf geachtet werden, dass diese Menschen Qualifikationen erwerben, die sie bei einer Rückkehr in ihr Heimatland zum Wiederaufbau ihres Landes benötigen“, so Lugar.

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