„Thema“ am 20. Juni: Nach Orlando – Wie geht der Islam mit Homosexualität um?

Außerdem: Mit Fäusten gegen den IS – Kampfsportler gegen Radikalisierung

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 20. Juni 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Nach Orlando – Wie geht der Islam mit Homosexualität um?

Der Attentäter von Orlando hat 49 Menschen in einem Nachtklub für Homosexuelle erschossen und 53 schwer verletzt. Die Morde, die er im Namen des „Islamischen Staates“ durchgeführt haben will, waren ein gezielter Terrorakt gegen schwule und lesbische Lebensweise – und damit auch gegen die liberalen Werte des Westens insgesamt. Bei der Regenbogenparade in Wien demonstrieren an diesem Wochenende Tausende Menschen gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen. Welche Auswirkungen hat der Anschlag auf die homosexuelle Gemeinschaft in Wien? Und wie leben Moslems ihre Homosexualität? Der Attentäter von Orlando wurde oft in dem Club gesehen und soll auf Dating-Plattformen für Homosexuelle aktiv gewesen sein. Was sagt der Islam über gleichgeschlechtlich Liebende? Martin Steiner und Christoph Seibel berichten.

Mit Fäusten gegen den IS – Kampfsportler gegen Radikalisierung

Sowohl der Täter von Orlando als auch jener Mann, der in Paris ein Polizistenehepaar ermordet hat, sind offenbar über das Internet radikalisiert worden. Beide waren den Behörden aufgefallen und standen unter polizeilicher Beobachtung. Auch in Österreich existiert eine „Watchlist“ mit verdächtigen Personen. Der Verein „Not in God’s Name“ will Jugendliche, die mit dem „Islamischen Staat“ sympathisieren, von ihren radikalen Gedanken abbringen – mit ungewöhnlichen Methoden. „Mir ist aufgefallen, dass viele Männer, die sich mit extremem Gedankengut auseinandersetzen, auch Kampfsport betreiben. Das wollte ich im positiven Sinne nutzen“, sagt Alexander Karakas, Gründer des Vereins. Christoph Bendas berichtet.

Schöne neue Welt – Drohnen im Anflug

Der Markt für Drohnen ist in den vergangenen Jahren explodiert. Jedes Jahr verdoppeln sich die Verkaufszahlen. Die Drohne, die das Packerl vor die Haustür liefert, ist keine ferne Utopie mehr. „Wir werden uns bald an den Anblick von zwei oder drei Drohnen am Tag gewöhnen müssen“, sagt der Leiter des „Instituts für Maschinelles Sehen“ in Graz. Dort forscht man an der Vermessung und Digitalisierung unserer Welt mittels vollautomatischer Drohnen. „Alleine ihre ständige Anwesenheit kann bei uns zu einer Art vorauseilendem Gehorsam führen, weil wir eben nie wissen, ob wir gerade beobachtet werden oder nicht“, sagt die Roboter-Psychologin Martina Mara vom Linzer Ars Electronica Futurelab. Martin Steiner hat sich mit der Gegenwart und Zukunft einer Technologie beschäftigt, die sich anschickt, tief in unseren Alltag einzudringen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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