Industrie zu Kaske: Es geht um gemeinsame Zukunft des Landes

IV: Sozialpartnerschaft zur Zukunftspartnerschaft entwickeln – Moderne Antworten auf Probleme der Zukunft erforderlich

Wien (OTS) - „Die aktuelle Diskussion zur Zukunft der Sozialpartnerschaft sollte weniger auf persönliche Befindlichkeiten, sondern vielmehr auf die Probleme des Arbeits- und Wirtschaftsstandortes Österreich abzielen. Wir benötigen innovative und an die Realitäten der modernen Arbeitswelt und des internationalen Wettbewerbs angepasste Lösungen, um die Rekordarbeitslosigkeit und die chronische Wachstums- und Investitionsschwäche in diesem Land überwinden zu können. Und nicht Belastungsideen aus den 1970er-Jahren“, hieß es aus der Industriellenvereinigung (IV) als Reaktion auf heute getätigte Aussagen des AK-Präsidenten Kaske. Für die Industrie geht es um eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft. Dies erfordert auch eine Weiterentwicklung der Sozialpartnerschaft in Richtung Zukunftspartnerschaft, wenn es darum geht, den Standort Österreich für die aktuellen Herausforderungen fit zu machen. Völlig an den Haaren herbei gezogene Vorwürfe und Unterstellungen, etwa zum Thema Arbeitsrecht, leisten hingegen keinen Beitrag zu einer sachlichen Diskussion oder gar zur zukunftsorientierten Gestaltung unseres Landes. So hat die IV zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Forderungen in Richtung „rechtlose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“ gestellt. Der Griff zum Populismus ist wohl Ausdruck der Nervosität in manchen Institutionen.

Der Interessensausgleich zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern hat in Österreich insbesondere auf Betriebs- und Branchenebene große Tradition und funktioniert in den meisten Fällen auch gut. Anders sieht es oftmals leider bei standortpolitischen Fragen auf gesetzlicher Ebene aus, wo die Arbeitnehmervertretung in den vergangenen Jahren oftmals die Entwicklung Österreichs zu einem wettbewerbsfähigen Standort mitverhindert hat. Positive Ausnahmen waren Teile des Arbeitsmarktpakets, insbesondere die Lohnnebenkostensenkung, im vergangenen Jahr oder Vorschläge für Reformen im Bildungsbereich. Eine höhere Wettbewerbsfähigkeit bedeutet mehr Wachstum, mehr Investitionen, mehr Arbeitsplätze und mehr Einkommen für die arbeitenden Menschen in diesem Land – das ist das Ziel der Industriellenvereinigung, die gemeinsam mit Organisationen, die am Weiterkommen unseres Landes interessiert sind, an einer erfolgreichen Zukunft arbeiten möchte. Eine ständige Blockadehaltung oder antiquierte bzw. ideologiegetriebene Positionen sind dabei allerdings wenig hilfreich.

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