GEN-Summit: Datenjournalismus-Award für Panama Papers

Aufruf zu mehr investigativen, datenjournalistischen Projekten in Österreich

Wien (OTS) - Gestern, Donnerstag, wurden im Wiener Rathaus im Rahmen des GEN-Summits die internationalen Data Journalism Awards (DJA) verliehen. Die Jury, der u. a. Paul Steiger (ProPublica), Wolfgang Blau (Condé Nast) und Shazna Nessa (Knight Foundation) angehören, hat 12 Datenjournalismus-Projekte ausgezeichnet. Preise gingen unter anderem an Al Jazeera America, Quartz, Public Radio International (PRI), La Nacion und FiveThirtyEight. Ebenfalls ausgezeichnet wurde das ICIJ, das International Center for Investigative Journalism für die internationale Recherche für die Panama Papers – aus Österreich waren Journalisten von ORF und Falter beteiligt.

Andere Teams aus Österreich haben für die Awards 2016 nicht eingereicht. „Es wäre sehr erfreulich, wenn sich das ändert“, sagt Daniela Kraus, Geschäftsführerin des fjum_forum journalismus und medien wien. Das fjum ist 2016 und 2017 Partner des GEN-Summit. „Es gibt großartige Datenjournalisten in Österreich. Ich wünsche mir, dass wir beim GEN-Summit, der 2017 wieder in Wien stattfindet, ein österreichisches Projekt auszeichnen können.“

Begrüßt wurden die Preisträger und die 450 Gäste, internationale Journalisten, die anlässlich des GEN-Summit in Wien sind, von Renate Brauner. Die Wiener Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Internationales hob die wachsende Bedeutung von Datenjournalismus und Open Data hervor.

Fotos und Details zur Veranstaltung: www.bit.ly/gensummit_fjum

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Dr. Daniela Kraus
Geschäftsführerin
fjum_forum journalismus und medien wien
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