20 Jahre Verbindungsbüro der Stadt Wien: „Die beste Visitenkarte für Wien“

Festempfang des Wiener Bürgermeisters in Brüssel

Wien (OTS/RK) - Der Herr Bürgermeister hatte geladen, und rund 150 Ehrengäste waren gekommen, um am Donnerstag in Brüssel gemeinsam das 20jährige Bestehen des Verbindungsbüros der Stadt Wien zu begehen. „Das Wien-Haus repräsentiert nicht nur die Interessen der Wienerinnen und Wiener gegenüber der EU, es ist die beste permanente Visitenkarte der Stadt Wien im europäischen Inland geworden,“ lobte der Stadtchef die langjährige Tätigkeit des Verbindungsbüros der Stadt Wien, das Ende Mai 1996 offiziell eröffnet worden war. „Ich freue mich, dass wir seit 20 Jahren in Brüssel ein offenes Haus führen, so, wie wir in Wien das Rathaus für alle Wienerinnen und Wiener als Ort des Dialogs und der Verständigung, aber auch der Kultur und des Nachdenkens offen halten,“ betonte Häupl, „das Wien-Haus ist die Stadt Wien in Brüssel, es erfüllt eine wichtige Übersetzungsfunktion in beide Richtungen.“

Ein „Who is who“ der Städte- und Regionalpolitik

Unter den Festgästen fanden sich zahlreiche langjährige Partnerinnen und Partner des Verbindungsbüros. So waren die Abgeordneten zum Europäischen Parlament Karin Kadenbach, Evelyn Regner und Monika Vana und die beiden österreichischen Botschafter in Belgien, Walter Grahammer als Leiter der Ständigen Vertretung und Jürgen Meindl als bilateraler Botschafter in Belgien und Vertreter zur NATO gekommen. Aus dem Ausschuss der Regionen (AdR) waren Präsident Markku Markkula und Vizepräsident Karl-Heinz Lambertz vertreten, ebenso wie der burgenländische Landtagspräsident Christian Illedits, ebenfalls AdR-Mitglied. Aus den großen Städte- und Regionenverbänden nutzten die GeneralsekretärInnen des AdR, Jiri Burianek, des Städtenetzwerks EUROCITIES, Anna Lisa Boni, und des Europäischen Städtebundes, Frederic Vallier, den Abend für Gespräche. Von der Gemeinde Etterbeek, in der das Wien-Haus steht, waren die Gemeinderäte Frank Van Bockstal und Rik Baeten anwesend, sodass auch die lokale Brüsseler Ebene vertreten war.

Viele Weggefährten der vergangenen Jahre und Jahrzehnte hatten es sich nicht nehmen lassen, zu kommen, wie etwa der frühere Bürgermeister von Brüssel, Freddy Thielemans, und die ehemalige Abgeordnete zum Europäischen Parlament und Ministerin a.D. Hilde Hawlicek. Auch gekommen waren der erste Leiter des Wien-Hauses, Magistratsdirektor-Stellvertreter Wolfgang Müller, der die Aufbauarbeit von 1996-1998 leistete, und die zweite Leiterin des Verbindungsbüros Eva Pretscher, die von 1998-2009 dem Wien-Haus eine ganz besondere Identität im Konzert der 300 Regionalbüros gab, die bis heute wirkt.

Musikalische und kulinarische Begegnung zwischen Brüssel und Wien

Eingeleitet wurde der Abend durch ein Konzert des KlangKunstTrios, das mit Unterstützung des Flughafens Wien ermöglicht wurde. Johannes Fleischmann, Violine, Adam Newman, Viola, und Gundula Leitner, Violoncello, brachten ein Werk von Sergei Tanejew. Für das leibliche Wohl sorgten Schmankerln der Wiener und der belgischen Küche. Das Weingut Cobenzl präsentierte Wiener Wein, Belgien war, wie nicht anders zu erwarten, mit Bier und Pommes Frites vertreten.

Fotos in Kürze auf www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar. (Schluss)red

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