Ein „Sommernachtsmord“ wird zum Tiroler Landkrimi

Sicheritz inszeniert neunten Film der ORF-Erfolgsreihe mit u. a. Bloéb, Straßer und Drassl

Wien (OTS) - Während die „Soko“ bei den aktuellen Dreharbeiten zur 16. Staffel ihr Revier in und um Kitzbühel verteidigt, ist im Westen Österreichs nun Verstärkung gefragt. Denn in einem abgelegenen Tiroler Bergdorf muss für den neunten Film der erfolgreichen ORF-Landkrimi-Reihe ab heute, Mittwoch, dem 15. Juni 2016, ein „Sommernachtsmord“ unter die Lupe genommen werden. Doch wie der Titel vermuten lässt, ist es mit der vermeintlichen Alpenidylle schon bald vorbei – bis schließlich jeder jeden verdächtigt und nicht nur vom Mörder, sondern auch von der Leiche jede Spur fehlt. Und nicht einmal mehr die Kommissarin scheint mit offenen Karten zu spielen. Ein Heimspiel sind die aktuellen Dreharbeiten für Gregor Bloéb, Katharina Straßer, Julia Gschnitzer, Martin Leutgeb und Roland Silbernagl. In weiteren Rollen stehen u. a. Peter Mitterrutzner, Gerti Drassl, Franziska Petri und Clemens Schick vor der Kamera. Regie führt Harald Sicheritz nach einem Drehbuch von Felix Mitterer. Die Dreharbeiten im Großraum Steinach am Brenner/Wipptal dauern voraussichtlich bis Mitte Juli.

Die Landkrimi-Vorschau

Zu sehen ist der ORF-Landkrimi „Sommernachtsmord“ voraussichtlich gemeinsam mit „Drachenjungfrau“ (Salzburg) und „Höhenstraße“ (Wien) zum Jahreswechsel 2016/2017 in ORF eins. Auch wenn der titelgebende „Sommernachtsmord“ die ORF-Landkrimi-Landkarte fürs Erste komplett macht – auf dem Drehplan steht 2016 auch noch Südtirol.

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Auf einer hoch gelegenen Tiroler Alm legt die alte Sennerin Adelheid Falkner (Julia Gschnitzer) eine Tarot-Karte auf den rauen Holztisch. Die kleine Runde, für die sie die Schicksalskarten legt, blickt gebannt auf den „Tod“. In einer Mulde im Hochgebirge wird einige Zeit später eine aufgebahrte junge Frau aufgefunden. Am Kopf trägt sie einen Alpenblumenkranz, rund um sie brennen Grablichter. Doch als die Polizei im unwegsamen Gelände eintrifft, ist die Leiche spurlos verschwunden.

Das Opfer ist die deutsche Touristin Monika Löffelhart (Franziska Petri). Wie sich herausstellt, hat Monika dem Organisten Florian Falkner (Gregor Bloéb) vor ihrem Tod noch einen sehr hohen Geldbetrag als Spende für den Bau seines Orgelturms übergeben. Florians Freundin Regina Tiefenbrunner (Gerti Drassl) bebte vor Eifersucht, wie jedes Mal, wenn Florian mit seiner Musik wieder einmal das Herz einer Touristin für sich gewinnen konnte.

Doch Regina ist nicht die einzige Verdächtige. Auch Monikas Ehemann, der Anlagebetrüger Elmar (Clemens Schick), hat wenig Gefallen an der Liebelei gefunden, den beiden nachspioniert und fordert von Monika sein Geld zurück. Als Elmar später von dem mysteriösen Verschwinden seiner Ehefrau hört, verdächtigt er Florian, sich alles unter den Nagel gerissen und sie ermordet zu haben.

Claudia Wegscheider (Katharina Straßer), eine Kommissarin aus Innsbruck, soll den Fall gemeinsam mit den beiden Ortspolizisten klären. Florian, Elmar, Regina, sogar die alte Sennerin mit ihren schrulligen Brüdern – alle sind verdächtig, und jeder verdächtigt jeden. Keiner scheint mit offenen Karten zu spielen, nicht einmal die Kommissarin. Und bald wird oben auf der Alm eine weitere Tarot-Karte aufgeblättert. Aber welche?

„Sommernachtsmord“ ist eine Produktion der Aichholzer Filmproduktion in Koproduktion mit dem ORF, gefördert von Fernsehfonds Austria und Cine Tirol.

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