Steinacker: Elektronischer Geschäfts- und Behördenverkehr wird effektiver und sicherer gemacht

Harmonisierung von EU-Regelungen zur elektronischen Signatur - Sicherheitsmerkmale in Richtung biometrischer Daten erweitern

Wien (OTS) - „Angesichts des zunehmenden digitalen Geschäftsverkehrs zwischen Unternehmen, Konsumenten und öffentlichen Stellen ist es dringend notwendig, die privaten und öffentlichen Online-Dienstleistungen sowie den elektronischen Geschäfts- und Behördenverkehr EU-weit effektiver und sicherer zu machen“, erklärte ÖVP-Justizsprecherin Mag. Michaela Steinacker heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrats.

Man müsse sich vor allem darauf verlassen können, dass eine Person oder Firma, mit der man online Geschäfte macht, auch tatsächlich die ist, als die sie sich ausgibt, so Steinacker. Mit dem heute beschlossenen Signatur- und Vertrauensdienste-Gesetz werde diesem in allen Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens bestehenden Bedürfnis Rechnung getragen.

Vor allem die vorgesehene Harmonisierung der EU-Regelungen auf hohem Standard zur elektronischen Signatur sei wichtig, um authentische von gefälschten Identitäten bzw. Inhalten einwandfrei unterscheiden zu können, betont die VP-Justizsprecherin. Außerdem würden die Pflichten von Signatoren und Siegelerstellern klar festgelegt, vor allem was IT-Sicherheit und Datenschutz betrifft.

„Ein weiterer wichtiger Punkt ist die wechselseitige Anerkennung von national etablierten elektronischen Identifizierungsmethoden innerhalb der EU“, betont Steinacker, was angesichts der zunehmenden internationalen Verflechtung von Handels- und Geschäftsbeziehungen eine große Erleichterung für alle Konsumenten sowie Unternehmer darstelle.

Die in der österreichischen Bankpraxis gut eingeführte und bei den Konsumenten sehr beliebte TAN-Zeichnung im Online-Zahlungsverkehr wurde ebenfalls gesetzlich abgesichert.

„Für Wirtschaft und Bürger ist eine zeitgemäße Organisation in Verwaltungs- und Justizbehörden essentiell“, so Steinacker. Dadurch würden Verfahren erleichtert und beschleunigt, was insgesamt ein unternehmensfreundliches Klima im Land schaffe. Es dürfe diesbezüglich nie ein zufriedenes Zurücklehnen geben. Vielmehr sei ständig zu prüfen, wie neue technische Möglichkeiten weiter entwickelt, besser einsetzbar und rechtlich abgesichert werden können. So sollten beispielsweise verstärkt auch biometrische Daten zur Sicherung bzw. Feststellung von Identitäten und sicherem Zugang zu sensiblen Daten und Verbindungen herangezogen werden, erklärte ÖVP-Justizsprecherin Steinacker abschließend.
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