Landstraße - BV-Stv. Rudolf Zabrana ad FP-Kops/Grebner: Ihre Geringschätzung Friedrich Zawrels gegenüber ist ein Hohn!

Wien (OTS/SPW-K) - "Dass der letztes Jahr verstorbene Friedrich Zawrel eine Haftstrafe verbüßte, steht in keiner Relation zu seinem Einsatz gegen NS-Verbrecher", hält Rudolf Zabrana, Stellvertretender Bezirksvorsteher der Landstraße (SPÖ) fest. "Es ist ein Hohn, wenn Sie von einer Nicht-Eignung als Namensgeber der NMS Hörnesgasse sprechen."

Als Zeitzeuge trug Zawrel vordergründig zur Aufarbeitung der Verbrechen durch NS-Mediziner bei. Verspürte er doch als Opfer des NS-Kinder-Eurhanasie-Programms die sadistischen Gräueltaten der NS-Ärzte am eigenen Leib. "Dass Sie offenbar Menschen, die von NS-Schergen gequält wurden und später wertvolle Aufklärungsarbeit gegen die Täter leisteten, nicht zu schätzen wissen, ist bezeichnend. Dass Zawrel im Gefängnis saß ist nicht neu, werte Herren der FPÖ. Dass er 1975 aufgrund der Straffälligkeiten erneut auf seinen damaligen Peiniger traf, dürfte ihnen in seiner Biografie aber entgangen sein. Wer mit sich mit der Geschichte Zawrels ernsthaft auseinandersetzt, weiß, dass dies auch der Moment war, der ihn läutern ließ. Genau dieses Erlebnis brachte ihn auf die gerade Bahn zurück. Zawrel war von da an nicht Verfolgter, sondern Jäger. Er verdient daher eine derartige Würdigung", so Zabrana.

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