SP-Mörk: "Wer die Mindestsicherung kürzt, nimmt Kinderarmut in Kauf" - Kürzung der Mindestsicherung kommt in Wien nicht in Frage

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien wird auch weiterhin die Mindestsicherung nicht kürzen, die Gründe liegen auf der Hand: Vor allem AlleinerzieherInnen und Kinder wären davon betroffen. Und wer die Mindestsicherung kürzt, nimmt damit auch bewusst Kinderarmut in Kauf. Eine Kürzung würde Wien vor Probleme stellen, die wir im Gegensatz zu anderen Millionenstädten nicht haben: Obdachlosigkeit, Ghettos und Armut würden die Stadt prägen und damit auch den gesellschaftlichen Frieden in unserer Stadt gefährden", reagiert SP-Gemeinderätin Gabriele Mörk auf die Vorwürfe von FP-Gudenus. "Vor allem für Kinder braucht es eine Absicherung, sie sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft und dürfen nicht in die Armut gedrängt werden."

Anstatt Leistungen zu kürzen, braucht es endlich ein flächendeckendes Angebot an verpflichtenden Integrationsmaßnahmen, fordert Mörk. Eine Wohnsitzauflage, die dazu führt, dass Flüchtlinge über ganz Österreich fair verteilt wären und dass vor Ort Integrationsmaßnahmen verpflichtend angeboten und angenommen werden müssen, würde nicht nur für die Betroffenen selber eine Verbesserung bringen, sondern auch die ÖsterreicherInnen selber würden von einer rascheren Integration profitieren. Nur mit Integrationsmaßnahmen würden anerkannte Flüchtlinge auch Chancen am Arbeitsmarkt haben. Wien gehe hier bereits den richtigen Weg, zweifellos braucht es aber auch hier mehr finanzielle Mittel vom Bund. "Die FPÖ sieht die Lösung der Probleme darin, den Menschen jegliche Basis für ein Überleben zu nehmen, die tatsächlichen realen Folgen für diese Stadt und damit auch für die Wienerinnen und Wienern ist ihr egal", so die Gemeinderätin. "Im Gegensatz zur FPÖ gibt es bei uns kein 'entweder oder', sondern ein 'sowohl als auch'. So sieht verantwortungsvolle Sozialpolitik aus."

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