Zakostelsky: Gesamtheitliche Betrachtung des Drei-Säulen-Pensionssystems zentral

Zweite und Dritte Säule als Ergänzung zur staatlichen Pension ist weiterzuentwickeln

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Für die zukünftigen Herausforderungen an die Altersvorsorge darf es kein Schwarz-Weiß-Denken zwischen dem Umlage-und dem kapitalgedeckten System geben, betont Abg. Mag. Andreas Zakostelsky, ÖVP-Bereichssprecher für Private Vorsorge. Die Diskussionen darüber gebe es schon so lange wie die Systeme selbst. Man dürfe aber die drei Säulen nicht als Konkurrenz, sondern vielmehr als gegenseitige Ergänzung sehen. Oberstes Ziel müsse es sein, den im Alter möglichen Lebensstandard für alle Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen.

Weiters sieht Zakostelsky die Notwendigkeit, die Zweite und Dritte Säule in Österreich weiterzuentwickeln. Er stößt damit in dieselbe Richtung wie GPA-djp Gewerkschaftsvorsitzender Katzian, der kürzlich auf die ergänzende Wirkung der betrieblichen und privaten Pensionsvorsorge zur staatlichen Säule hinwies.

„Bildlich gesprochen soll die Altersvorsorge einem belegten Brot entsprechen. Die Erste Säule – die Scheibe Brot – muss als Existenzsicherung dienen und darf nicht geschwächt werden. Die Zweite Säule – die Butter – verstärkt den Geschmack und bietet ein Mehr an Lebensqualität. Hierbei muss es zu einer viel stärkeren Verbreitung kommen. Und genauso, wie es unterschiedliche Wünsche dafür gibt, ein Brot etwa mit Käse oder Wurst zu belegen, soll die Dritte Säule – die Privatvorsorge - individuell persönliche Wünsche und Vorstellungen abdecken“, schließt ÖVP-Bereichssprecher für Private Vorsorge Andreas Zakostelsky.
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