ÖAMTC fordert Testphase für Spurreduktion am Schwedenplatz

Club sieht Verkehrsfluss am Schwedenplatz gefährdet

Wien (OTS) - Bereits vor Monaten hat der ÖAMTC vor dem Entfall der Linksabbiegespuren vor Schweden- und Marienbrücke gewarnt. Doch genau das sieht das heute präsentierte Siegerprojekt zur Neugestaltung des Schwedenplatzes vor. "Den Entfall dieser beiden Spuren bereits im Projektstadium zu fixieren, erscheint verfrüht", kritisiert der Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung Bernhard Wiesinger. "Sinnvoller wäre es, das Ganze einmal ein bis zwei Monate zu testen und zu evaluieren, bevor bauliche Maßnahmen getroffen werden."

Dass es durch den geplanten Umbau – wie seitens der Stadt versprochen – zu keinen Beeinträchtigungen für den Kfz-Verkehr kommen wird, ist für den ÖAMTC mehr als fraglich. "Schon heute kommt es gerade zu den Spitzenzeiten durch wartende, abbiegende Fahrzeuge immer wieder zu Verkehrsbehinderungen", erläutert Wiesinger. Glaubt man den Plänen, soll es vor der Kreuzung mit der Schwedenbrücke in Zukunft sogar nur mehr drei Fahrstreifen geben. Laut offizieller Stelle handelt es sich dabei jedoch um eine missverständliche Darstellung, die nicht der tatsächlichen Planung entspräche. "Der ÖAMTC wird die weiteren Entwicklungen jedenfalls genau verfolgen", stellt der ÖAMTC-Interessenvertreter diesbezüglich klar. "Der Schwedenplatz, den pro Tag über 40.000 Fahrzeuge passieren, darf nicht sehenden Auges zum Stau-Hot Spot werden – mit Auswirkungen auf das gesamte Wiener Straßennetz."

Ausdrücklich begrüßt wird hingegen seitens des ÖAMTC die Verlegung des Flughafenbusses. Dieser soll zukünftig näher an U-Bahn und Straßenbahn halten, was eine deutliche Verbesserung für Benützer öffentlicher Verkehrsmittel mit sich bringt.

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