„Report“ über Flüchtlingsheime, Jobs für Flüchtlingsfrauen, Lopatkas Welt und Steuern auf Lust und Luft

Am 14. Juni um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Robert Wiesner präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 14. Juni 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Flüchtlingsheime

Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Österreich kommen, hat nach dem Ende der Balkanroute stark abgenommen und auch die Raumnot in den Quartieren. In manchen Bundesländern stehen sogar Plätze in den Flüchtlingsunterkünften leer, dennoch geht die Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge weiter. Der Koordinator der Bundesregierung Christian Konrad will Österreich nicht nur auf künftige Flüchtlingsbewegungen vorbereiten, sondern auch alle Massenquartiere schließen. Den Notstand, über den die große Koalition heftig diskutiert, sieht Konrad allerdings nicht. Ernst Johann Schwarz und Martin Pusch berichten über Quartiersuche und die Mühen im Alltag der Integration.

Live zu Gast im Studio ist Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes.

Jobs für Flüchtlingsfrauen

Flüchtlinge sollen arbeiten und sich selbst erhalten – das gilt nicht nur für Männer. Was können geflüchtete Frauen tun? Viele haben Schul-und Berufsausbildung in ihrem Heimatland erhalten, andere müssen erst hier mit Basisbildung beginnen. Dazu kommt, dass diese Frauen oft in einem traditionellen Rollenverständnis erzogen wurden, das zwar Bildung, aber keine Erwerbstätigkeit vorsah. Ilse Amenitsch und Helga Lazar zeigen anhand von Beispielen, welche Ressourcen Flüchtlingsfrauen mitbringen und welche Unterstützung notwendig ist, um sie in den österreichischen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Lopatkas Welt

Er gilt als einer der größten Taktiker und Fädenzieher der ÖVP, Reinhold Lopatka: Steirer, Theologe, Klubobmann. Vor zwei Wochen hat er nach interner Kritik konstruktive Koalitionsarbeit versprochen, nun setzt er trickreich eine ÖVP-Kandidatin als Rechnungshofpräsidentin durch. Die SPÖ muss zähneknirschend zustimmen. Parteipolitisch ein Erfolg für die ÖVP, doch das Bild der Koalition in der Öffentlichkeit scheint erneut beschädigt, und auch Oppositionspolitiker sind enttäuscht. Ein Bericht von Alexander Sattmann und Eva Maria Kaiser.

Steuern auf Lust und Luft

Die Wiener Stadtregierung überlegt derzeit, die „Lustbarkeitsabgabe“ abzuschaffen. Die sogenannte Vergnügungssteuer einzutreiben sei teurer als die Einnahmen, die sie bringe. Geschäftsleute haben diese Abgabe immer schon als unternehmerfeindlich kritisiert. Auch bei anderen Steuern und Abgaben lohne sich die Einhebung für Bund oder Länder kaum, wie zum Beispiel bei der vereinfacht „Luftsteuer“ genannten Gebrauchsabgabe: Jeder, der von öffentlichem Grund – und öffentlicher Luft – Gebrauch macht, muss sie zahlen. Auch die wiedereingeführte Schaumweinsteuer schade mehr als sie bringe, meinen Experten. Helga Lazar und Katja Winkler über Kuriosa in der Welt der Steuern und Abgaben.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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