Mitterlehner und Mahrer gratulieren Wittgensteinpreisträger Peter Jonas

FWF vergibt „Austro-Nobelpreis“ an Neurowissenschaftler des IST Austria und sechs START-Preise für Wissenschaftsnachwuchs

Wien (OTS) - Der Wittgensteinpreis, Österreichs höchst dotierter und prestigeträchtigster Wissenschaftspreis, geht 2016 an den Neurowissenschaftler Peter Jonas. „Dieser Preis ist Anerkennung für seine bisherige herausragende Arbeit und eröffnet Perspektiven für neue spannende Projekte in den Biowissenschaften. Durch seine Forschung leistet Peter Jonas einen wichtigen Beitrag, um die komplexen Vorgänge im menschlichen Gehirn besser zu verstehen. Dass der Wittgensteinpreis heuer an einen Forscher am IST Austria geht, ist ein Beleg für die geballte Exzellenz, die dort mittlerweile aufgebaut wurde und zeigt, dass Österreich damit auf dem richtigen Weg liegt“, gratuliert Wissenschafts- und Forschungsminister Vizekanzler Reinhold Mitterlehner. „Ich gratuliere Peter Jonas auf das Allerherzlichste zu dieser hochrangigen Auszeichnung, die er sich redlich verdient hat. Für zukünftige Generationen sind solche erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtige Vorbilder, die dazu beitragen, unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln und die Begeisterung für Forschung und Wissenschaft bei jüngeren Menschen zu entfachen“, so Wissenschafts-Staatssekretär Harald Mahrer.

Der Wittgenstein-Preis wird seit 1996 durch den FWF vergeben und ist mit bis zu 1,5 Millionen Euro dotiert, die für die Dauer von fünf Jahren für wissenschaftliche Forschungsarbeiten zur Verfügung stehen. Der Wittgenstein-Preis ist ein "Dry prize", das heißt, die Gelder stehen ausschließlich für die intendierte Forschung zur Verfügung. „Damit investieren wir mehr Mittel als beim Nobelpreis und ermöglichen Spitzenforschern, weiter auf höchstem Niveau und bei maximaler Unabhängigkeit zu arbeiten. Die heute vergebenen Preise sind eine jährliche Exzellenzinitiative für den Innovationsstandort Österreich“, so Mitterlehner.

Neben dem Wittgenstein-Preis wurden heute auch sechs Spitzennachwuchsforscherinnen und -Nachwuchsforscher aus 70 Bewerbungen in das START-Programm aufgenommen. Das START-Programm richtet sich an junge Spitzenforschende aller Fachdisziplinen, denen die Möglichkeit gegeben wird, auf längere Sicht und finanziell weitgehend abgesichert ihre Forschungen zu planen. Die START-Auszeichnung ist mit jeweils bis zu 1,2 Millionen Euro die höchst dotierte und anerkannteste FWF-Förderung für den Spitzenforschungsnachwuchs. „Die Nobelpreisträger von morgen sind unsere Nachwuchsforscher von heute. Es freut mich daher besonders, diesen sechs Top-Forschern zu ihrer Aufnahme ins START-Programm und zur Förderung zu gratulieren“, so Mahrer.

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