ÖH Uni Wien: Erfolgreicher Protest trotz massiver Polizeigewalt gegen Antifaschist_innen

Kritik an überzogenem Einsatz von Pfefferspray

Wien (OTS) - Nachdem die Demonstration der Identitären aufgrund der friedlichen Gegenproteste nicht ihre vorgesehene Route gehen konnte, beschloss die Wiener Polizei, den rechtsextremen Neofaschist_innen den Weg mit Pfefferspray und Schlagstöcken freizuprügeln.
"Es ist jedesmal erneut erschreckend, wie antifaschistischer Protest von der Polizei niedergeprügelt wird!", stellt das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien empört fest. "Nicht nur, dass die Polizei den Rechtsextremen den Weg freigeprügelt hat, sie hat noch dazu die Schamlosigkeit zu behaupten, dass Pfefferspray nur gegen Einzelne eingesetzt wird, obwohl sichtlich wild in die Masse der Antifaschist_innen gesprüht wurde", führt das Vorsitzteam aus. Derartige Szenen wurden auch filmisch festgehalten.

Es ist absurd, von Selbstverteidigung der Exekutivbeamt_innen zu sprechen, um den Einsatz von Pfefferspray zu rechtfertigen. Offensichtlich war der einzige Zweck dieser Gewaltanwendung, die Demonstrant_innen vor sich herzutreiben. Die Planung und Durchführung dieses Polizeieinsatzes wirft mehrere Fragen auf, die es zu beantworten gilt.
In einem ersten Pressestatement spricht die Polizei von 1000 Identitären, obwohl nur 200 anwesend waren. Damit wird versucht, im Nachhinein das missglückte Vorgehen zu legitimieren.

Trotz der massiven Polizeigewalt konnte es erfolgreich verhindert werden, dass sich die Identitären weiter als eine U-Bahnstation bewegten. "Das zeigt uns, antifaschistischer Protest kann erfolgreich sein und bleibt notwendig. Weder auf der Universität, noch auf der Straße dürfen wir Rechtsextremismus Raum geben!" schließt das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien unisono.

Rückfragen & Kontakt:

ÖH Uni Wien - Referat für Öffentlichkeitsarbeit
+43 (0) 676 90 25 332
presse@oeh.univie.ac.at
http://www.oeh.univie.ac.at/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OHW0004