NoFascism-Bündnis verhindert mit Mitteln des zivilen Ungehorsams rechtsextremen Aufmarsch

Wien (OTS) - Das NoFascism-Bündnis und die Plattform Radikale Linke trafen sich heute um 13:00 Uhr an der Wasserwelt im 15. Bezirk. Von dort aus starteten mehrere Spontandemonstrationen, welche das Ziel teilten, den rechtsextremen Aufmarsch der „Identitären“ mit Mitteln des zivilen Ungehorsams zu blockieren. Schon zuvor hatte sich das OGR-Bündnis zu einer Demonstration getroffen. Im Zusammenspiel haben die unterschiedlichen Blockaden den "Identitären" Aufmarsch verhindert. Jeder Versuch der Identitären, in den 15. Bezirk zu gelangen ist an effektiven Blockaden gescheitert. „Das Konzept des zivilen Ungehorsam hat gezeigt, dass es möglich ist, rechtsextreme Aufmärsche aufzuhalten. Damit haben wir ein starkes Zeichen gegen Nationalismus und Rassismus und Sexismus gesetzt.“, so Max Oberreiter.

Leider hat die Polizei die Blockaden nicht zum Anlass genommen, die rechtsextreme Demonstration aufzulösen, sondern hat sich im Gegenteil dazu entschlossen zu eskalieren, indem sie die Blockaden angriff und gewaltsam zu räumen versuchte. Dabei wurden mehrere Antifaschist_innen durch brachiale Gewaltanwendung verletzt. Die Tatsache, dass der Fokus der Polizei einzig auf die Blockaden gerichtet war, nutzten Teilnehmer der rechtsextremen Demonstration dafür, Antifaschist_innen körperlich zu attackieren, mit Steinen und Flaschen zu bewerfen und aus dem Schutz der Kundgebung heraus einen Durchbruch zu versuchen. „Die Eskalation ging eindeutig vonseiten der Polizei und Identitären aus. Leider ist zu befürchten, dass es in den Abendstunden noch zu Angriffen auf linke Räumlichkeiten und Veranstaltungen kommen wird.“, schließt Max Oberreiter.

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