Bundeskonferenz der sozialdemokratischen KommunalpolitkerInnen wählt Maria-Luise Mathiaschitz zur neuen Vorsitzenden

Klagenfurter Bürgermeisterin mit 95,5 Prozent der Stimmen als erste Frau an die Spitze des GVV gewählt

Wien (OTS/SK) - Die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz wurde heute, Samstag, bei der Bundeskonferenz der sozialdemokratischen KommunalpolitkerInnen in Neudörfl mit 95,5 Prozent der Stimmen zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie folgt Bernhard Müller, der das Amt seit 2010 innehatte. Mathiaschitz ist die erste weibliche Vorsitzende des GemeindevertreterInnenverbandes. Knapp 200 Delegierte und Gäste waren bei der Bundeskonferenz anwesend, darunter SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner, die ehemalige Bildungsministerin Hilde Hawlicek und der Wiener Gemeinderat Gerhard Schmid.

Seit 2015 ist Mathiaschitz erstes weibliches Stadtoberhaupt von Klagenfurt, nachdem sie den amtierenden FPÖ-Bürgermeister Scheider in der Stichwahl besiegte und die SPÖ nach 42 Jahren wieder zur Regierungspartei in Klagenfurt machte. Mit herausragendem Ergebnis wurde sie nun zur GVV-Vorsitzenden gewählt. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Zusammenhalt in der Kommune, aber auch zwischen den Städten und Gemeinden ist wichtig, um die Aufgaben, die vor uns liegen, bewältigen zu können“, betonte Mathiaschitz.

Neben der Wahl und Vorstellung der neuen Vorsitzenden standen bei der Bundeskonferenz der sozialdemokratischen KommunalpolitkerInnen noch viele weitere interessante Tagesordnungspunkte auf dem Programm. Neben Reden des gastgebenden Bürgermeisters von Neudörfl Dieter Posch und einer Laudatio von Gemeinderat Gerhard Schmid, beschäftigten sich die KommunalpolitikerInnen intensiv mit Jugend-Fragen. Input dazu lieferte Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier, der ein spannendes Referat zum Thema hielt, das in der anschließenden BürgermeisterInnen-Talk-Runde rege diskutiert wurde. BGMin Inge Posch-Gruska, BGM Mario Abl, BGMin Kerstin Suchan-Mayr, BGM Georg Dornauer tauschten sich aus über die Bedeutung eines funktionierenden Vereinswesens, über Solidarität mit Flüchtlingen, Neu-Gemeindegründungen, Stadtmarketing, Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, politisches Engagement junger Menschen u.v.m aus.

Eingebracht wurden zudem ein Antrag, der den sofortigen Stopp der Verhandlungen bezüglich der internationalen Handelsabkommen TTIP, TiSA und CETA fordert sowie eine Leitresolution, die fünf Ziele für den Finanzausgleich formuliert, darunter die Zusammenführung der Aufgaben- und Finanzierungsverantwortung der Gebietskörperschaften, die Verringerung von Finanztransfers vor allem zwischen Ländern und Kommunen und die aufgabenorientierte Verteilung der Finanzmittel. (Schluss) sc

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003